Empfehlung des Tages: SPRINTS – Up and Comer
Die irische Post-Punk-Band SPRINTS kündigt mir der Veröffentlichung ihrer neuen Single „Up and Comer“ heute ihr Debütalbum „Letter To Self“ für den 5. Januar 2024 an. Das Album soll ihre bisher persönlichste Musik enthalten, sagt die Band: „Es zielt auf Dinge, die normalerweise negativ besetzt sind, wie Ängst und Wut, und wandelt sie in etwas positives. Das ist karthatisch, das ist ehrlich, raw.“
Das zeichnet sich bereits auf den beiden Songs ab, die bisher verfügbar sind. Die erste Single „Adore, Adore, Adore“ handelt von der Sichtweise der Sängerin und Gitarristin Karla Chubb darauf, wie sie im Vergleich zu Männern behandelt wird. Wie an sie andere Maßstäbe über ihr Aussehen oder ihr Verhalten gesetzt werden, als beispielsweise an ihre Bandmitglieder.
In ihrer neuen Single „Up and Comer“ singt Karla vom sogenannten Imposter-Syndrom, das auch Hochstapler-Syndrom genannt wird. Dabei hat die betroffene Person immer das Gefühl, in dem was sie tut, nicht gut genug zu sein, oder sich die Position, in der sie sich befindet, nicht verdient zu haben. Ganz nach dem Motto: Irgendwann fällt allen auf, dass ich das, was ich da tue, eigentlich gar nicht kann.
Die Wut darüber, dass diese Unsicherheiten ihr durch andere Menschen anerzogen wurden, lässt Karla in diesem Song raus. Das hört man nicht nur an ihrer Stimme, sondern auch an dem Garage-Punk, der inspiriert vom frühen 80er Goth und 90er Noise Rock richtig reinfetzt. Diese musikgewordene Befreiung der Wut, können wir auch in Deutschland bald live auf ihrer Tour erleben – in Hamburg, Berlin und München. Tickets gibt’s unten.
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