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Empfehlung des Tages: Swing Republic – Crazy in Love (Electro Swing Version)

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Seit Wochen füllen sich im Supermarkt mal wieder die Regale mit Spekulatius und Marzipankartoffeln und spätestens dann wird klar: Das Jahr neigt sich dem Ende zu. Zeit also, dass wir (freiwillig oder nicht) endlich den gesamten Freundeskreis damit nerven, wer welche Pläne für den Silvesterabend hat und ob diese – der aktuellen Corona-Situation entsprechend – überhaupt umsetzbar sind. Da erinnert man sich doch nur zu gern ans Jahr 2019 zurück, als sämtliche Neujahrsfeiern anlässlich des Jahrzehntewechsels zu 20er-Jahre-Mottopartys mutierten und mindestens in jeder dritten Instagram-Story Fransenkleid, Federboa und Schiebermütze zu den beliebtesten Accessoires des Abends gehörten. Um euch gedanklich zurück in diese Nacht von ausgelassener Stimmung und 20er Jahre-Flair zu schicken, empfehlen wir euch heute die Original Elektro Swing Version von Beyoncés „Crazy in Love“. Verantwortlich für diese leichtfüßige Charleston-Nummer ist das dänische Elektro-Swing-Duo Swing Republic, bestehend aus Produzent Per Edrup und Sängerin Karina Kappel, dass sich 2005 gründet und mit der Zeit auf Elektro-Blues und Vintage Remixe spezialisiert. 2011 veröffentlichen die beiden MusikerInnen ihr Debütalbum „Electro Swing Republic“ in dem sie moderne elektronische Beats auf eine Zeitreise ins letzte Jahrhundert schicken. Ein Jahr später erhält „Crazy In Love“, einer der populärsten R’n’B- und Pop-Hits der 00er-Jahre, ein 20er Jahre-Gewand und reiht sich in die Serie aus brillanten und weniger brillanten Cover-Versionen des Queen B Songs ein. Eine ähnliche Cover-Version entsteht im Übrigen fast zu selben Zeit in Zusammenhang mit der Produktion des amerikanischen Filmdramas „The Great Gatsby“, dessen Soundtrack Emeli Sandé und The Bryan Ferry Orchestra und eine weitere 20er-Jahre-Version von „Crazy In Love“ ergänzen. So oder so: Die Idee, eine allseits bekannte poppige R’n‘B-Nummer in einen glitzernden Swing-Mantel zu hüllen, funktioniert und verleitet einen fast dazu, das Fransenkleid oder die Hosenträger von der letzten Motto-Party wieder aus dem Schrank zu holen und mitzutanzen.

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