Empfehlung des Tages: Symba – Ups & Ups
Bei Symba läuft es gerade – mal wieder, oder doch eher immernoch? Den Hype um seine Anfänge und Songs wie „Angels Sippen“ oder „Block Party“ hat der Rapper aus Berlin souverän verlängert und zu einem gefestigten Platz in der Szene ausgebaut. Zum Beginn des Jahres hat Symba diesen Status mit seinem Debütalbum endgültig gesichert: „Symba Supermann“ brachte seine verspielte, freigeistige Art zu rappen erstmals in ein längeres Format. Dass er den Newcomer-Status inzwischen endgültig abgelegt hat, beweisen nun auch neue Singles. Zuerst das lang herbei gesehnte „Playboys weinen auch“ und nun „Ups & Ups“.
Während „Playboys weinen auch“ fast schon sowas wie ein melancholischer Pop-Hit inklusive gesungener Hook war, erinnert „Ups & Ups“ wieder an das Debütalbum. Nebulöse Trap-Beats, aus denen auf dem Cover der Berliner Fernsehturm aufragt, begleiten Symba, während er freestylig über den Takt tänzelt. Mit dabei wieder, wie sollte es anders sein, jede Menge zitier-fähige Zeilen: „Ich lauf in den Charts so wie Popstarts / Shorty hört mich, keine Podcasts“. In der Hook beschwört Symba ein Leben voller Highlights – seine Karriere gleicht eben mehr einer Geraden, die stetig nach oben klettert, als einer Sinus-Kurve mit Höhen und Tiefen. Bisher trifft diese Beschreibung ziemlich gut, und sollten die nächsten Releases das Level von „Ups & Ups“ halten, wird sich daran so schnell auch nichts ändern.
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