Empfehlung des Tages: T-Ser – Block Brennt
Der gewaltsame Tod von George Floyd hat weltweit Millionen dazu gebracht, auf die Straße zu gehen und sich Gehör zu verschaffen, dabei gibt es die Diskussion um Racial Profiling und Polizeigewalt nicht erst seit gestern und nicht nur in den USA. 2018 trifft sich der österreichische Rapper T-Ser mit Labelkollegen in einem Wiener Stadtpark und wird schnell von der Polizei kontrolliert. Obwohl die Kontrolle bereits beendet ist, rücken die Beamten kurz darauf mit Verstärkung erneut an, ohne ersichtlichen Grund. T-Ser fühlt sich wegen seiner Hautfarbe ins Visier genommen, er teilt ein Video des Vorfalls auf Instagram und bringt so viele dazu, ihre eigenen Erfahrungen mit Racial Profiling und „Alltagsrassismus“ zu teilen. Seitdem sind zwei Jahre vergangen, der Frust ist nicht weniger geworden, sondern wurde, ganz im Gegenteil, von George Floyds Tod erneut entzündet. Seinen Gefühlen macht T-Ser nun auf einem neuen Track Luft: „Block brennt“. Über den angressiven Beat bezieht der Rapper erneut Position gegen die Polizei und macht klar, dass er bereit ist, sich zu wehren, zur Not bis zur Eskalation – ganz nach Malcom X: „With all means necessary“. Das eigentliche Problem ist größer als eine nicht gerechtfertigte Polizeikontrolle und geht jeden etwas an: „Egal ob schwarz oder weiß, egal ob Christ oder Moslem: Rage against the fucking machine, wie diese Rockband“.
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