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Empfehlung des Tages: Teesy, Fabian Römer – Generation Maybe II

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Zwölf Jahre nach „Generation Maybe“ stellt sich Teesy noch einmal die Frage, wie es eigentlich um seine Generation steht. Der erste Teil erschien 2014 auf seinem Debütalbum „Glücksrezepte“ und entstand gemeinsam mit Megaloh. Damals ging es um eine Generation zwischen unzähligen Möglichkeiten, Konsum, Zukunftsfragen und dem Gefühl, sich trotzdem nicht richtig entscheiden zu können.

Mit „Generation Maybe II“ schreibt der Berliner Rapper diesen Gedanken nun aus einer ganz anderen Lebensphase heraus weiter. Nicht als Neuauflage des alten Songs, sondern als Bestandsaufnahme zwölf Jahre später: Die Menschen sind älter geworden, die Fragen haben sich verändert, die Unsicherheit ist geblieben. Im Mittelpunkt stehen aktuelle Krisen, politische Entwicklungen und die Herausforderungen des Alltags – vor allem aber der Einfluss sozialer Medien und die Probleme, die damit einhergehen.„Vielleicht vielleicht kommen wir selbst nie frei. / Sitzen gebannt vor Insta gucken Weltkrieg 3.“

An die Stelle von Megaloh tritt diesmal Fabian Römer, der selbst seit vielen Jahren mit eigener Rapmusik und erfolgreichem Songwriting für andere Künstler unterwegs ist. Sein detailreicher, beobachtender Schreibstil passt dabei ziemlich gut zu Teesys Blick auf das Erwachsenwerden. Gemeinsam machen die beiden aus „Generation Maybe II“ einen ausführlichen Rap-Song, der sich Zeit für seine Gedanken nimmt, statt sie auf eine schnelle Hook herunterzubrechen. Für Teesy markiert der Track gleichzeitig den Start in ein neues Kapitel: Nach seiner „Reise ins Innere Tour“ 2025 erscheint im Januar 2027 das 20 Songs umfassende Album „Menschenskinder“ das noch persönlicher werden soll. „Generation Maybe II“ ist dessen erste Single – und verbindet damit Teesys Anfänge auf „Glücksrezepte“ mit der Frage, wo er und seine Generation heute eigentlich angekommen sind.

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