Empfehlung des Tages: Temmis – Arterien
Ein halbes Jahr nach ihrer EP „Klinge“ veröffentlichten Temmis diesen Freitag mit „Arterien“ wieder neue Musik. Auch wenn die Band noch relativ neu im Game ist, sind sie jetzt schon ein fester Bestandteil der Neuen Neuen Deutschen Welle – und das zurecht. Die vierköpfige Gruppe, ursprünglich aus Tübingen, nun based in Hamburg, verwebt in ihrer Musik Indie, Techno, Post-Punk und New-Wave Elemente. Gemeinsam mit den angsty Texten übers Jungsein, wird so ein Sound kreiert, der mit unserer Generation resoniert.
Der Sound in ihrer neuen Single „Arterien“ ist nach wie vor dunkel und verschroben, aber auffallend technoider als zuvor. Passend zum clubtauglichen Sound, handelt der Song vom Entfliehen des alltäglichen Wahnsinns – der Wunsch nach Rausch und und die gleichzeitige Angst davor, sich in ihm zu verlieren „Warum zittern meine Hände? Warum bin ich noch immer wach? Warum ist immer in der Nacht in meinen Ohren so viel Krach?“ Temmis sehen sich selbst vor allem als Liveband und jede:r, der die Band schonmal hat spielen sehen, wird das unterschreiben können. Mit ihrem obskuren Auftreten und dem entrückten Sound, zieht die Band einen in ihren Bann und kreiert eine einnehmende Atmosphäre – mit „Arterien“ liefern sie jetzt einen Song, der live mit Sicherheit erst recht zum Highlight wird.
Hier gibt’s täglich neue Songempfehlungen:
Das neue DIFFUS Print-Magazin
Titelstory: Ikkimel
Auch im Heft: Noah Kahan, Baran Kok, Josi, Robyn, Philine Sonny und Apsilon.
Dazu große Reportagen über die Vaporwave-Szene in Deutschland, die extreme Metal-Szene in Subsahara-Afrika oder das Rap-Projekt „HaftBars“ in einer Berliner Jugendstrafanstalt.