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Empfehlung des Tages: The Last Dinner Party – Sinner 

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Zugegeben, nicht immer da wo „das nächste große Ding“ draufsteht, ist auch „das nächste große Ding“ drin – doch bei dieser Band haben wir um ehrlich zu sein mal wieder ein ziemlich gutes Gefühl: The Last Dinner Party. Das Quintett bestehend aus Abigail Morris (Gesang), Georgia Davies (Bass), Lizzie Mayland (Gitarre), Aurora Nishevci (Keys) und Emily Roberts (Leadgitarre) hat es sich mit gerade einmal zwei veröffentlichten Singles bereits in der Poleposition gemütlich gemacht. Das Ziel: Die Superstars von morgen zu werden und selbstbewusst in die Fußstapfen von Florence + The Maschine oder Marina zu treten. Zumindest könnten wir uns das gut vorstellen. 

Mind-Map, Moodboard, Manifest

Bei Pizza und Apfelwein lernen sich ein Großteil der Bandmitglieder in der Erstsemesterwoche an der Universität kennen. Sie bemerken schnell, dass sie die Leidenschaft für Poesie oder David Bowie teilen. Gemeinsam betreiben sie sogenanntes „Gig-Hopping“ in und um Süd-London bis sie eine ganz klare Vorstellung von dem haben, was sie als Band sein wollen. Das wird kurzerhand in Mind-Maps und Moodboards, ja sogar einem Manifest festgehalten. Denn The Last Dinner Party wollen vor allem eins: So ehrlich sein, wie es nur geht! Diese Inspiration nehmen sie vor allem aus kulturgeschichtlichen Epochen wie der Romantik, der Groteske und der Gotik.

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Im April 2023 erschien mit „Nothing Matter“ die Debütsingle der Band, die beim Hören ganz klar für diesen Coming-Of-Age-Main-Charakter-Moment sorgt – irgendwo zwischen glitzerndem Art-Rock, atmosphärischem Dream-Pop und mysteriösem Märchen-Soundtrack. „Sinner“ heißt nun ihre Nachfolgesingle mit der sie beweisen, dass wir uns den Namen The Last Dinner Party unbedingt merken sollten. 

Über den „Sinner“ erzählt Gitarristin Lizzie: „,Sinner‘ erzählt eine Geschichte über Selbstakzeptanz und die Sehnsucht, dass das vergangene und das gegenwärtige Ich eins werden. Geboren aus einem Breakbeat-Drum-Sample, wird ‚Sinner‘ von reißenden Gitarren und harmonievollen Vocal-Breakdowns unterbrochen.“ Das Songwriting übernimmt in der Regel Sängerin Abigail, die zwar selbst sagt, dass sie nur über sehr persönliche Themen schreiben kann, jedoch immer einem Rahmen von magischem Realismus. Das klingt zunächst vielleicht sehr abstrakt, wird jedoch spätestens beim zweiten Hören von „Singer“ oder „Nothing Matters“ ganz klar.

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