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Empfehlung des Tages: Thea – Do my thing

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Es ist vielleicht nur so ein Gefühl, doch es gibt Songs, die klingen einfach international, groß und weltoffen. Genauso ein Song ist auch „Do my thing“, die zweite Single von Singer-Songwriterin Thea. Dass ihre Heimatstadt jedoch Magdeburg und nicht Chicago, Philadelphia oder New Oleans ist, lässt sich bei solch sommerlich-vibigen Neo-Soul-Sounds erstmal nicht vermuten. Statt in einer der US-amerikanischen Zentren des Jazz und Soul wächst Thea in der Landeshauptstadt Sachsen-Anhalts auf – aber die hat ja schließlich auch schon Tokio Hotel hervorgebracht! Viellicht also doch keine so üble Voraussetzung. 

Alltag einer Künstlerfamilie

Kunst und Musik spielten in Theas Leben schon immer eine große Rolle. Als Tochter eines Schauspielers und einer Kunstlehrerin erkundet sie früh die Welt der Musik und widmet sich dem Gesang. Doch die Newcomerin hat in den letzten Jahren nicht nur ihr Gesangstalent als Studiosängerin und auf Bühnen wie dem Admiralspalast in Berlin eindrucksvoll perfektioniert: Ihre neue Single „Do my thing“ beweist, dass Thea auch rappen kann.

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In ihrer Musik finden Genres wie Jazz, Soul, R&B und Hip-Hop spielerisch leicht zueinander und werden zu einem harmonischen Ganzen. Darin ist sowohl Platz für Gesang, als auch für Rap-Parts, die Thea extrem authentisch einwebt. Das war jedoch nicht von Anfang an so geplant, erklärt die heutige Wahlberlinerin: „Ich hätte nicht gedacht, dass ich am Ende rappen würde, aber ich habe mich total in die ersten Textfragmente verliebt und von da an ging es ganz natürlich weiter.“

Ebenso leicht flossen auch die Zeilen ihrer neuen Single auf‘s Papier, denn Thea erzählt das „Do my thing“ ein sehr persönliches und doch sehr allgemeines Gefühl verarbeitet: „‘Do my thing‘ handelt in erster Linie von weiblichem Empowerment und der Befreiung von Zwängen. Es geht darum, sich gegen vorgeschriebene, widersprüchliche Vorstellungen darüber zu wehren, wie man sich als Frau zu verhalten hat. Sich nicht unterkriegen zu lassen, sondern zu glauben, dass man es wert ist. An seinem eigenen Weg festzuhalten und das Recht zu besitzen, man selbst zu sein. Egal, was passiert.“

Wir sind gespannt, welchen weiteren Weg Thea noch gehen wird und warten gespannt auf eine erste EP oder ein Debütalbum.

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