Empfehlung des Tages: Tua – Sayonara
Das Tua ein Freund unterschiedlichster Genreeinflüsse ist, macht der in Süddeutschland geborene Rapper und Produzent schon zu Beginn seiner Karriere ganz klar deutlich. 2005 erscheint sein Debüt-Album „Nacht“ über das legendäre Independent-Label „Royal Bunker“, bevor der Musiker von Samy Deluxe bei Deluxe Records unter Vertrag genommen wird und dort seine zweite Solo-Platte „Grau“ auf den Markt bringt. Von Beginn an gibt Tua die Produktion seiner Musik nicht vollständig aus der Hand, sodass er als persönlicher Produzent auch Stil-Elementen aus den Bereichen Electronica, DnB und Ostblock-Folklore die Chance gibt, seinen Tracks die Tua-typische Vielfalt zu verleihen. Dieser Abwechslungsreichtum, welcher auch auf dem aktuellen Album „Tua“ (2019) und der ebenso aktuellen EP „System“ (2020) eine große Rolle spielt, behält der 34-Jährige bis heute bei und veröffentlicht mit „Sayonara“ eine Single, deren temporeiches Instrumental auch von einer der aufstrebenden Indie-Bands unseres Landes stammen könnte und die ZuhörerInnen direkt in seinen Bann zieht. In diesem Track setzt Johannes Bruhns alias Tua seine Singstimme erneut gekonnt in Szene und zeigt, dass er viel mehr als „nur“ rappen kann. Besungen wird in „Sayonara“ von dem Szeneliebling übrigens eine extrem nachvollziehbare Alltagssituation, in der sich jede/r mit Dating-Erfahrung sicherlich wiederfinden kann. In seinem Instagram-Post fasst Tua die Thematik in nur vier Sätzen zusammen: „Ich war verabredet. Mit IHR. In dieser Bar in Japan-Town. Aber dann kam irgendwie alles anders.“ Die Story – so simple sie im Allgemeinen eigentlich ist – harmoniert auf eine einzigartige Art und Weise mit dem rhythmischen Instrumental und fesselt einen mit jedem Takt. Fun Fact: Im selben Instagram-Post enthüllt der 34-Jährige im Übrogen auch ein interessantes Geheimnis über das Artwork der Single: „Das Foto fürs Cover hab ich auf meinem Handy gefunden. Keine Ahnung, wie es entstanden ist, aber offenbar auf .WAV-Tour (das waren noch Zeiten), in Wien, an einem claaassic Abend. Das fand ich sehr passend.“
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