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Empfehlung des Tages: Umme Block – Wet Surface

Posted in: News
Tagged: Umme Block

Wer sind wir, wenn wir alle Schichten abziehen und uns nur mit dem auseinandersetzen, was ganz tief in uns verankert ist? Diese Frage stellen sich Umme Block in „Wet Surface“. Hinter Umme Block verbergen sich die beiden Münchnerinnen Klara und Leoni. Seit 2018 existiert das Duo, das auf dem neuen, zweiten Album „- State of Limbo -“ astreinen Synth- und Elektro-Pop serviert, der alle Gefühlslagen widerspiegelt, von verträumtem Schweben bis zu wirbelnden Raves.

„Wet Surface“ lädt zwar mit pulsierenden Synthesizern und schmetternden Drums zum Tanzen ein, ist aber von einer kalten, melancholischen und nachdenklichen Atmosphäre durchzogen. Immer schwankend zwischen ruhigen und ekstatischen Teilen, zwischen leise und laut, Resignation und Rausch.

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Ehrliche Selbstreflexion

Dieses Hin und Her wird noch eindeutiger, wenn man den inneren Kampf im Text betrachtet. Es geht um Identität, Selbstdarstellung und Ehrlichkeit mit sich selbst. Umme Block haben dazu ein paar Gedanken auf Instagram geteilt: „Wer sind wir, wenn wir ganz allein sind? Ohne unsere Verbindungen zu anderen, ohne die permanente Bilderflut, der wir uns bewusst und unbewusst aussetzen? Wenn die Seelentore zu weit offen stehen, wird der Geist überflutet. Ein überbordendes Bedürfnis nach Harmonie mit dem Außen vernachlässigt das Bewusstsein für den Einklang mit sich selbst.“ Der Song stellt sich gegen die Tendenz, die innere Leere mit Ablenkungen zu füllen, sei es Social Media, ein voller Terminkalender oder generell andere Menschen. Er hält dazu an, den Fokus auch mal auf sich selbst zu richten, auf alles, was man hat.

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Zwischen Wald und Eis

Das Musikvideo spiegelt (wortwörtlich) dabei genau diese zentralen Themen: Auf der einen Seite ein Raum, an dessen Wände Bilder von Eislandschaften projiziert werden, in dem man eingesperrt zu sein scheint. Dieser verbildlicht die Kälte, die das Instrumental und die Ängste im Text transportieren. Auf der anderen Seite aber auch ein Wald voller Spiegel in verschiedenen Perspektiven. Der ehrliche Blick in den Spiegel kann einen also aus dem Raum der eigenen Ängste befreien und zurück ins echte, natürliche Leben bringen – ein bisschen Selbstreflexion hat schließlich noch niemandem geschadet.

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