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Empfehlung des Tages: VILLFORTH – Superstition

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Finger kreuzen, auf Holz klopfen und hoffen, dass das Universum endlich einen brauchbaren Hinweis schickt: Villforth ist an dem Punkt angekommen, an dem jeder kleine Glücksbringer recht ist. Die gebürtige Kölnerin lebt seit ihrer Kindheit in Berlin und schreibt englischsprachige Songs zwischen Indie und Pop. Neben ihrem Soloprojekt ist sie Teil des Quartetts Dreamboys The Band, gemeinsam mit Nina Caroline, Philippa Kinsky und Jo The Man The Music. In ihren eigenen Songs gibt sie vor allem den Gefühlen Platz, die sich schwer sortieren lassen. Auch auf ihrer 2025 erschienenen EP „Superhuman“ beschäftigte sie sich mit Verletzlichkeit und dem Mut, sich anderen zu öffnen. 

Mit „Superstition“ widmet sich Villforth jetzt der Hoffnung auf ein Zeichen, wenn die eigenen Antworten ausgehen. „All I wanna know is that I’ll be okay“, singt sie im Refrain und bringt damit auf den Punkt, was hinter all den kleinen abergläubischen Ritualen steckt: der Wunsch nach ein bisschen Gewissheit, dass sich das Durchhalten irgendwann lohnt. Dazu passt der energiegeladene Pop-Sound mit seinem aufrichtenden Refrain, der die Frustration im Text auffängt. So bekommt die verzweifelte Suche nach einem Ausweg etwas Mitreißendes. Die Zweifel bleiben hörbar, aber genauso der Wille, weiterzumachen – zur Sicherheit mit gekreuzten Fingern.

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