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Empfehlung des Tages: VØR, Lautmalr – Silent

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„I’m sick of being silent“, singt Lena alias VØR. Ein Satz, den die Berliner Elektro-Pop-Künstlerin erst einmal für sich selbst erkennen musste, nun lässt sie diese Message stolz in „Silent“ verkünden. Und diese Zeile kann natürlich viel bedeuten, vor allem aber dreht sich der Text um das Annehmen von Hilfe – etwas das manchmal gar nicht so leicht ist.

Lena kam auf das Thema zunächst, weil sie im Song über eine Freundin schreiben wollte, die sich damit schwertat. Aber je tiefer Lena sich damit auseinandersetzte, sah sie in der Person, die sie im Text beschrieb, auch sich selbst. Somit war der Song auch eine sehr persönliche Angelegenheit, denn sie erkannte: „Es ist sozusagen der Moment der Selbstfürsorge. Ich hole mir Hilfe und nehme sie an. Das ist okay und wichtig.“

Musikalische Unterstützung

Passenderweise hat sie sich bei diesem Song auch Unterstützung geholt, und zwar vom Berliner Produzenten Lautmalr, der genau weiß, wie man komplexe Emotionen in hypnotischen Elektro-Sounds ausdrückt. Zusammen zaubern die beiden eine Mischung aus ruhigen Flächen und bunten, durch den Raum gleitenden Synthesizern. Über die melancholische Akkordfolge legt sich der typische VØR-Gesang und der ruhige Beginn des Songs mündet in laute, pulsierende Refrains – so wie VØR auf Instagram den Song, sowohl musikalisch als auch textlich, zusammenfasst: „Die Reise beginnt in einem zerbrechlichen Zustand, aber am Ende kommt man stärker als zuvor heraus.“

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