DIFFUS

Empfehlung des Tages: Wavvyboi – Kuss

Posted in: News
Tagged: Wavvyboi

Vampire gibt es nicht – das wissen wir eigentlich. Aber wenn dann die hochgewachsene, überirdisch schöne Gestalt von Wavvyboi über unseren Bildschirm flimmert, in barocker Garderobe und mit wallenden Haaren, dann zweifeln wir manchmal an unseren Sinnen. Mit „Kuss“ lieferte der Musiker aus Liechtenstein uns am vergangenen Freitag einmal mehr Stoff für Spekulationen über seine Sterblichkeit und nebenbei einen verzehrendes Rock-Stück nach 90er-Machart.

Hier wäre eigentlich etwas eingebettet. Du hast aber Embed und Tracking deaktiviert.

Zur Optimierung unseres Angebots nutzen wir Cookies, Google Analytics und Embeds von Seiten wie YouTube, Instagram, Facebook, Spotify, Apple Music und weiteren. Mit dem Klick auf "Jetzt aktivieren" stimmst du dem zu. Mehr Informationen findest du in unserer Datenschutzerklärung.


Wavvyboi liebt die Tragik und den Pathos. Laut seiner Spotify-Bio ist er ein „unruhiger Troubadour, bewaffnet mit einer schweren Gitarre, die ein kathartisches Gleichgewicht zu seiner Zerbrechlichkeit ermöglicht“. Schon seit 2018 macht der Sänger und Songwriter aus Liechtenstein Musik, damals noch näher am urbanen Pop und R&B, aber schon ziemlich hittig und sehr beliebt bei seiner Fanbase, die ihn schon damals vergöttert.

Ziemlich schnell findet Wavvyboi zu dem künstlerischen Charakter, der er heute ist oder vielleicht schon immer war: Eine astrale Lichtgestalt mit markanten Zügen, die ihren Schmerz aus dem Herz in ihr Tagebuch schreibt und von da direkt ins Studio bringt. Zunehmend hört man darin neben zeitgenössischen Einflüssen wie Lil Peeps Emo-Rap auch die Musik, die seine Kindheit begleitet hat: Eric Clapton, Jimi Hendrix, Kurt Cobain, all diese großen Gitarristen. 

Hier wäre eigentlich etwas eingebettet. Du hast aber Embed und Tracking deaktiviert.

Zur Optimierung unseres Angebots nutzen wir Cookies, Google Analytics und Embeds von Seiten wie YouTube, Instagram, Facebook, Spotify, Apple Music und weiteren. Mit dem Klick auf "Jetzt aktivieren" stimmst du dem zu. Mehr Informationen findest du in unserer Datenschutzerklärung.


Sein neuestes Stück „Kuss“ ist gewissermaßen auch wieder eine Ode an die Gitarre. Wavvyboi singt über verzehrende Liebe: „Du bist die Welt für mich / Auch wenn du mich heut’ nicht küsst“, dazu knirschen fette Fuzz-Gitarren. Wavvybois zarte Stimme hebt sich klar ab vor dem schweren Soundbild, das an den Grunge-Rock der 90er und seine poppigen Ausläufer erinnert – ein Kontrastprogramm, das ziemlich gut funktioniert. Im letzten Viertel kommt dann ein komplexes Gitarren-Solo, das wohl auch ACDC so abgenickt hätten und das einmal mehr zeigt: Wavvyboi macht endlich die Musik, von der er immer geträumt hat.

Hier wäre eigentlich etwas eingebettet. Du hast aber Embed und Tracking deaktiviert.

Zur Optimierung unseres Angebots nutzen wir Cookies, Google Analytics und Embeds von Seiten wie YouTube, Instagram, Facebook, Spotify, Apple Music und weiteren. Mit dem Klick auf "Jetzt aktivieren" stimmst du dem zu. Mehr Informationen findest du in unserer Datenschutzerklärung.


Cover neues DIFFUS Magazin

Das neue DIFFUS Print-Magazin

Titelstory: Ikkimel

Auch im Heft: Noah Kahan, Baran Kok, Josi, Robyn, Philine Sonny und Apsilon.
Dazu große Reportagen über die Vaporwave-Szene in Deutschland, die extreme Metal-Szene in Subsahara-Afrika oder das Rap-Projekt „HaftBars“ in einer Berliner Jugendstrafanstalt.