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Empfehlung des Tages: Yosho – Angst

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„Bleibe laut solange ich es kann“ dichtet Yosho auf seiner neuen Single „Angst“ über veträumte Flächen. Er bleibt nach seinem Debüttape „FEIGLING“ damit nicht nur weiter in Releaselaune, sondern liefert buchstäblich das Gegenprogramm: Einen Synth-Banger mit mutiger Message gegen Rechtsruck und Rassismus. 

Spätestens wenn nach etwa 15 Sekunden die Bassline einsetzt, nimmt die Single kurz mal einen U-Turn, um sich nach 15 weiteren in Travis-Scott-Manier zu entladen. Dafür sorgt an dieser Stelle aber nicht Mike Dean, sondern Pacoussa, Salux & Laerm.

Doch auch wenn Yoshos Energie zum Ausrasten einlädt, bleibt die Message eine Kampfansage: „wenn die mich hier nichmehr haben wollen kämpf ich / zur Not mach ich Stress in meim eigenem Land“. Er spricht damit wahrscheinlich nicht nur vielen POCs aus der Seele, sondern wird nach ernüchternden Wahlen und wachsendem Hass zum politischen Beobachter der jungen Generation. „TV Macht depressiv“, „Städte leuchten blau“ und das „Leben geht unter die Haut“.

Yoshos Moshpit gegen Rechts

Was bei anderen Lethargie, Fassungslosigkeit oder sogar Ignoranz bewirkt, wird beim 23-Jährigen zum Antrieb. Yosho erkennt den „Hass getrieben von Angst“ und schafft es die Sehnsucht nach einer Wende zu verbalisieren: „Mein persönliches Ziel hinter dem Track ist es, nochmal mehr Bewusstsein für Menschen zu schaffen, die die Problematik und Folgen des Rechtsrucks in Deutschland (oder generell in Europa) immer noch nicht ernst nehmen oder einfach wegsehen.“

Yosho lädt auf „Angst“ also nicht nur soundlich zum Moshpit gegen Rechts ein, sondern findet wärmende Worte für diejenigen, die seit langer Zeit nichts als gesellschaftliche Kälte fühlen.

„Angst“ und mehr in einer Playlist:

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