Empfehlung des Tages: Yukno – Nie
Wer sich in den letzten Jahren ein kleines Bisschen mit deutschsprachigem Indie-Pop auseinandergesetzt hat, der kam keineswegs an dem Geschwister-Duo Yukno (gesprochen: Juno) vorbei. Die Brüder Nikolaus und Georg Nöhrer machen schon seit knapp fünf Jahren Elektro-Pop-Musik und ziehen ihre HörerInnen mit spannenden und gesellschaftskritischen Texten in ihren Bann. Was dabei ganz besonders auffällt, ist das Konzept ihrer Artworks: Ebenso verworren und mystisch wie so mancher Songtext, sind auch die vom Surrealismus inspirierten Single- und Albumcover, die neben perspektivischen Glanzleistungen auch erdolchte Frösche oder technische Zeichnungen schwarzer Löcher abbilden. Ihr neuestes visuelles Rätsel präsentieren uns die Brüder mit ihrer aktuellen Single „Nie“ und beantworten damit auf Social Media auch die Frage: „Wann hört ihr auf Musik zu machen?“. Ein Glück bleibt uns das Duo erhalten, denn in wenigen Wochen steht die Veröffentlichung ihres zweiten Albums „Im Stream der Zeit“ an. Mit „Nie“ liefern Nikolaus und Georg nun einen weiteren Vorboten der am 23. Oktober erscheinenden Platte und zeigen, dass sie ihren Signature-Sound schon längst kennen und in all seinen Formen ausleben. Dabei dürfen natürlich auch die rätselhaften, tiefgründigen Lines wie „Montag ist ein guter Tag zum Sterben / Da fängt die Woche grad erst an“ oder „Es fällt nur langsamer, wer fliegt / Weil es Unten, kein Oben gibt.“ fehlen und den/die ZuhörerIn immer wieder aufmerksam werden lassen.
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