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Empfehlung des Tages: Zoë Më – Durch die Nacht

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Tagged: Zoë Më

Die Nacht ist ein gefährlicher Ort für FLINTA*-Personen. Céline und Paula Hartmann haben in „3 Sekunden“ davon gesungen, wie man sich verhält, um unangenehmen Begegnungen aus dem Weg zu gehen und wie man sich selbst dafür verurteilt, nicht genug aufgepasst zu haben. Die Schweizer Sängerin Zoë Më beschäftigt sich in ihrem neuen Song mit demselben Szenario, lässt aber eine andere Perspektive in diese Kollektiverfahrung einfließen.

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In „Durch die Nacht“ singt Zoë Më auf Deutsch in den Strophen davon, wie sie nachts unterwegs ist und eine andere Frau dabei beobachtet, wie diese scheinbar furchtlos durch die Dunkelheit flaniert: „Der Schlüsselbund in ihrer rechten Hand / Sie fliegt uns allen davon, in der Zukunft angekommen / Ja, sie fliegt durch die Nacht / Ja, sie fliegt durch die Nacht“. Inspiriert vom Mut dieser Fremden, die das gleiche Schicksal teilt, wechselt Zoë im Refrain ins Französische, um der Angst ins Gesicht zu schauen und die Nacht zu entwaffnen: „Je sors pour changer les lois“ („Ich gehe raus, um die Gesetze zu ändern“).

In dem Track der Fribourger Musikerin, die beim diesjährigen Eurovision Song Contest mit ihrem Song „Voyage“ den 10. Platz. belegte, entwickelt mit dem Wechsel zwischen den beiden Sprachen eine pulsierende Dynamik, die eine solche Spannung in den Song bringt, die in genau solchen angstbesetzten Situationen entstehen kann. Der vibrierende Bass macht ein melodisches Clubgefühl auf, was gut zu dem Heimwegszenario passt. Mit ihrer warmen Stimme und dem zweisprachigen Perspektivwechsel verspricht Zoë Më aber Mut, sich die Nacht zurückzuholen und sie nicht übergriffigen Männern überlassen.

Alle weiteren Empfehlungen der Woche gibt es hier:

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