Esther Graf im Videointerview: „Ich habe im Kinderzimmer angefangen Musik zu machen“
Esther Grafs selbstbewusste Popmusik bleibt im Ohr. Zeilen wie „Bist ein Erstklasse-Lügner, ich weiß Bescheid / Und du musst erst mal lernen, was Liebe heißt“ laden einfach dazu ein, laut mitzusingen, egal ob mit oder ohne Liebeskummer.
Dass sie eine nicht gerade einfache Beziehung hinter sich hat, verdeutlicht sie nicht nur in ihrem Song „Red Flags“, sondern auch in ihrer letzten Single „Letzte Mail“. „Dieser Song hat mir geholfen mit meiner Trennung abzuschließen“, erklärt die Sängerin in unserem Interview.
In ihrer Musik sind neben Pop auch R’n’B und Hip-Hop Elemente zu finden. Was sie sich sonst noch aus diesen Genres abguckt, verrät sie im Interview:
Aufgewachsen in einem österreichischen Dorf hat es Esther Graf schnell nach Wien verschlagen. Dort hatte sie die Möglichkeit zu modeln und außerdem Schritt für Schritt auf der Musikkarrieren-Leiter emporzusteigen. Bekannt wurde sie anfangs vor allem durch ihre Features mit Finch oder Alligatoah.
Jetzt hat sie ihre ganz eigene Sprache gefunden. Während sich ihre letzten Songs um Liebeskummer und toxische Beziehungen drehen, möchte sie sich in Zukunft mehr auf sich fokussieren und zeigen, wer hinter der Künstlerin Esther Graf steckt. Ihre neue EP „Red Flags“ erscheint am 18. März 2022 und hält neben den bereits veröffentlichten Singles noch drei weitere bereit.
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