Festival für Festivals: Das umfangreiche Programm zum Erhalt der Festivalkultur steht
In den letzten Jahrzehnten hat sich die Festivallandschaft in Deutschland stets weiterentwickelt. Ob das kleine Indie-Festival von nebenan, der Techno-Rave im Nirgendwo oder riesige Open-Airs: Festivals ziehen nicht nur Millionen Menschen an, sondern sind auch eine treibende Kultur- und Wirtschaftskraft, die unzählige Menschen ernährt. Der Ausbruch der Corona-Pandemie hat allerdings dazu geführt, dass im Jahr 2020 der Festival-Sommer ein ganz anderer werden wird und größere Veranstaltungen nicht beziehungsweise nicht wie gewohnt stattfinden können. „Das Festival für Festivals ist weit mehr als ein interaktiver Live-Stream – es ist das gemeinsame Feiern einer ganzen Kultur. Über 150 große wie kleine Festivals haben sich zusammengeschlossen, um gemeinsam mit „Höme – für Festivals“ einerseits Hilfen für ihre Branche zu generieren, andererseits aber auch ihren zahlreichen Fans ein unvergessliches virtuelles Programm zu bieten.“– Die Veranstalter*innen Was vor zwei Monaten noch eine schemenhafte Internet-Aktion war, entpuppt sich heute als groß angelegtes Online-Event, welches weit über den typischen, interaktiven Live-Stream hinausgeht. Mit eigens produzierten Shows wie das Festival-„Herzblatt“, dem sogenannten „Camp Amore“ und dem Format „Wer bin ich“ (Eine Art Beruferaten, gehostet von MC Fitti) gehen die OrganisatorIinnen des Events in die Branchenoffensive. Auch Acts wie Blond, Antje Schomaker, Bosse, The Wombats und Pöbel MC werden ihren Teil dazu beitragen, das Wochenende vom 21. bis zum 23. August mit Studio-Shows, Live-Auftritten, Konzertmitschnitten und Tour-Dokumentationen so vielseitig wie möglich zu gestalten. Bisher wurden mit den exklusiven Festivalbändchen- und Boxen 300.000 Euro gesammelt, um diesen wichtigen Teil des deutschen Kulturbetriebes zu unterstützen. Insgesamt wird es drei virtuelle Bühnen geben. Auf der Konzertbühne kann man aufgezeichnete Festivalperformances von einigen Namenhaften Artists verschiedener Genres genießen können, während die Doku-Bühne, wie der Name schon vermuten lässt, Dokumentationen über Festivals und KünstlerInnen ausstrahlt. Zu guter Letzt wird man auf der Studio-Bühne allseits bekannte Paneltalks über Kunst und Politik sowie einige Unterhaltungs- und Quizshows genießen können. Wem der Campingplatz-Lifestyle dieses Jahr abgegangen ist, hat die Möglichkeit, sich mit seinem Camp über die eigens für das Festival entwickelte App zu registrieren und in unzähligen Wettbewerben gegeneinander anzutreten. Vom klassischen Bierturm-Stapeln, über Wildcamping in der eigenen Badewanne bis zum Drehen eines typischen Festival-Aftermovies – Die App bietet wirklich viele Möglichkeiten, gegen die Sehnsucht nach dem Konzert-Exzess vorzugehen und ist ab Montag (17.08) in den gängigen App-Stores zum Download verfügbar. Alle weiteren Informationen zum Festival für Festivals, den aktuellen Stand des Programms und die Infos zur App gibt es auf Festival für Festivals Website.
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