Fewjar besingen die Nation der “Virtual Kidz”
Tanzbare Feel-Good Musik direkt aus Berlin – dafür stehen Fewjar mit ihrem leichtlebigen Indiepop. Das beweisen sie auch in ihrem neuen Song „Virtual Kidz“, der mit einer gleichnamigen EP erscheint, welche die bereits veröffentlichten Singles dieses Jahres, zu einem Werk bündelt und um den Song „Virtual Kidz“ ergänzt. Zusätzlich ist die Single ein Vorbote zum neuen Album „PACE“, mit welchem die Band ihr viertes, eigens produziertes Album veröffentlichen werden.
Fewjar – Virtual Kidz
Der Song ist ein Feature mit dem Musikproduzenten Marti Fischer und handelt, wie der Titel schon sagt, von der virtuellen Realität, in der wir alle ein Stück weit leben. Fewjar beweisen damit wieder einmal das Gespür für den Zeitgeist, welchen die Band immer wieder in ihrer Musik aufgreift und zu relevanten, wenn auch nicht zu ernsten Texten, verarbeitet.
In Ironie gehüllte Texte
Ironisch überspitzt, aber dennoch mit klar erkennbarem, wahren Kern, thematisieren die drei die Schwierigkeiten, welche diese „Virtual Reality“ mit sich bringt. „Finding pleasure in sickness / Hiding in a curtain and pretending that we are over it / We walk through the virtual mist / Casual move for a virtual kid”
Im Video zum Song sind Jakob Joiko, Felix Denzer und Andre Moghimi in roten Uniformen zu sehen und performen ihren Song in ständigen Ortswechseln zwischen hohen Feldern und mitten in der Stadt. Wie der Song, ist auch das Video überzogen von einer Schicht Ironie, die sich in den übertriebenen Uniformen und der komischen Mimik- und Gestik des Trios widerspiegelt.
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