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Frischer Soul-Wind aus LA: Gabriels veröffentlichen „Bloodline“-EP

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Tagged: Gabriels

Stimmen wie die von Jacob Lusk sind rar gesät und so besonders, dass man den Sänger und seine Band Gabriels schon jetzt mit Soulgröße Aretha Franklin oder Balladen-König Sam Smith vergleichen kann.  

In gewisser Weise ist die Musik von Gabriels das Sonntagsgeschirr unter den Sounds, so besonders und schön sie daherkommt. Viel zu intensiv, um sie nebenbei laufen zu lassen. Besser man hebt sich die Songs für besondere Momente auf, um sich den Inhalten und Klängen voll und ganz hingeben zu können.

So auch in der neuen EP „Bloodline“, in der das Trio aus Los Angeles einen unglaublich gefestigten Stil präsentiert und an ihre Debüt-EP „Love & Hate In A Different Time“ Anfang des Jahres anknüpft.

Gabriels – Blame

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Da wäre unter anderem der Song „Blame“, in dem sich Gabriels mit dem Thema Freiheit und einem Leben ohne vorschnelle Schuldzuweisungen beschäftigen. Mit orchestralen, cineastischen Klängen sorgt die umfangreiche Stimme von Lusk gemeinsam mit aufwühlenden Streichern für den Gabriels-Sound, der Elemente von Funk, Soul und Gospel vereint.

Berührendes Storytelling mit orchestralem Sound

Aber auch die anderen drei Songs der EP behandeln wichtige Themen in neuartigen Sound-Kombinationen. So erzählt der titelgebende Track „Bloodline“ die Geschichte von Rhonda, einer Frau, die bedingt durch ihre Geburt einen festen Platz in der Gesellschaft bekommen hat und hart arbeiten musste, um ihre vier Kinder zu versorgen.

„Stranger“ ist um einiges persönlicher und erzählt von einer Person, die der Sänger aus seinem Leben verloren hat, weil er sich nicht genug bemühte. Der Track kommt mit großer musikalischer Vielfalt daher: in verschiedenen Dimensionen arbeitet die Band hier mit Chören, Glockenspielen und Streichern und sorgt so für eine vergleichsweise gedämpfte Atmosphäre sorgt.

Fazit: „Bloodline“ ist ein Hörerlebnis, das man so nicht alle Tage hat. Es grenzt an Magie, wie viel Wahrhaftigkeit Jacob Lusk in seine Stimme legen kann. Schwierig, eine solche Stimme in Worten zu beschreiben – man muss es selbst gehört haben.

Hier gehts zur „Bloodline“-EP:

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