„Geil/Scheiße“: Trille schaut zurück
Trille wirft mit seinem neuen Track „Geil/Scheiße“ einen Blick auf sein Leben und stellt fest, dass früher vieles einfacher war. Da gab es anstelle der Millionen Tracks auf Spotify noch Kassetten plus CDs, und Modetrends haben einen erst erreicht, als sie schon vorbei waren.
Trille – Geil/Scheiße
„Geil/Scheiße“ spielt mit dieser Nostalgie, die sich im Sound zwischen Beatles-Klavier-Melodien und 90er-Drummachine bemerkbar macht. Während es früher einfacher war, da es nur „Links oder Rechts“ und „Punk oder Rap“ gab, kam für Trille – und wahrscheinlich auch sonst für die meisten – mit dem Älterwerden immer mehr die Erkenntnis, dass vieles irgendwie ineinanderfließt und nicht immer klare Grenzen gezogen werden können.
Rock im Kinderzimmer
Das trifft auch auf Trilles Musikrichtung zu, die Genregrenzen überschreitet. Pop wird mit Trap und Indie kombiniert und ergibt so einen smoothen Sound, der auch immer mal wieder rockig klingt. Dementsprechend ist er auch im Musikvideo im alten Kinderzimmer umringt von knalligen Postern an Gitarre, Mikro und Schlagzeug zu sehen.
Dass früher natürlich trotzdem nicht alles easy-peasy war, schreibt er auf Instagram unter eines der ersten Bilder, die er für seine damalige Band aufgenommen wurden: „Wenn ich mir das heute anguck, kann ich genau sehen, wie es mir damals ging: „Warum ist dieser Körper so lang was zieh ich an wie stell ich mich hin ahh ich bin überfordert …“ (…) Von wegen früher war alles easy. Ich fühl mich irgendwie jedes Jahr besser und will auf keinen Fall zurück.“
Mit „Geil/Scheiße“ liefert uns Trille nicht nur neues Ohrwurm-Potenzial, sondern auch nach „Pro“ und „abcdefg“ einen weiteren Vorgeschmack auf sein im Mai erscheinendes Debütalbum „Kapuze“.
Trille Live 2022 – präsentiert von DIFFUS:
23.11.22 AT-Wien, Das Werk
24.11.22 München, Milla
25.11.22 Kassel, Franz Ulrich
26.11.22 Hamburg, Häkken
27.11.22 Berlin, Monarch,
29.11.22 Hannover, Lux
30.11.22 Köln, Tsunami Club
01.12.22 Mannheim, Forum
02.12.22 Dresden, Groove Station
Das neue DIFFUS Print-Magazin
Titelstory: Ikkimel
Auch im Heft: Noah Kahan, Baran Kok, Josi, Robyn, Philine Sonny und Apsilon.
Dazu große Reportagen über die Vaporwave-Szene in Deutschland, die extreme Metal-Szene in Subsahara-Afrika oder das Rap-Projekt „HaftBars“ in einer Berliner Jugendstrafanstalt.