Rasante Schnelligkeit der Themen: Gentleman plädiert in seiner neuen Single für ein „Time Out“
Tilmann Otto alias Gentleman stieg in seiner fast 30-jährigen Musikkarriere nicht nur zu einem international erfolgreichen Reggae- und Dancehall-Künstler auf, sondern brachte diesen Sound auch in die deutsche Musiklandschaft. Auf astreinem Patois, der jamaikanischen Landessprache, liefert er außerdem seit jeher legendäre Gastauftritte auf Tracks von Afrob, Udo Lindenberg, Curse, Kool Savas, den Beginnern, Raf Camora und vielen weiteren HipHop- und Pop-Künstlern. In diesem Jahr wagt Gentleman nun einen ersten Rückblick auf seine turbulente Karriere und das erstmals in seiner Muttersprache. „Das ist die erste DNA, mit der ich mich auf Deutsch zeigen will“erzählt der Kölner über seine erste Single „Ahoi“, die vor zwei Monaten erschien und in der er seinen Lebensweg nachzeichnet. Mit seiner am Freitag erschienen Single „Time Out“ kommt Gentleman nun in der Gegenwart an, in einem Jahr, in dem man sich vor negativen Schlagzeilen kaum mehr retten kann. „Ich schrieb so viele Lieder, wo ich dachte, wir wären weiter / Doch wir brauchen wohl noch ’n bisschen Zeit / Police brutality, no humanity, no equality / Und alles läuft an meinen Augen wie im Zeitraffer vorbei“ so seine Zeilen zur aktuellen Lage. Gentleman plädiert daher für ein „Time Out“, für eine bewusstseinsschaffende Pause, in der man sich der aktuell herrschenden Ungerechtigkeit, Ungleichheit, Diskriminierung, Nationalismus, Umweltzerstörung und vieler anderer Themen bewusst wird und Lösungen erarbeitet – Ein Ziel, dass Gentleman seit Beginn seiner Musikkarriere verfolgt. Diese so ernste Forderung wurde von den Jugglerz in ein sommerliches Reggae-Soundbild gepackt, welches passgenau in die aktuell so heißen Tage passt.
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