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Girl In Red gesteht sich in neuem Song „midnight love“ verletzendes Verhalten ein

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„Dieses Lied ist meine Art zu reflektieren, wie klein ich jemandem gemacht habe. Auch wenn ich nie ein Arsch sein wollte, ich war einer“ – offenbart Marie Ulven alias Girl In Red über den Kontext ihres aktuellen Songs und gesteht sich damit rückblickend vor allem eigene Schuld ein. Auch wenn sich die einzelnen Zeilen des Songs, vor allem der Refrain („I can’t be your midnight love“) aus Sicht der ausgenutzten und verletzten Person verstehen, Girl In Red möchte mit „midnight love“ ihr eigenes, fehlerhaftes Verhalten reflektieren und überhaupt offenlegen. Angestoßen durch die toxische Beziehung einer Freundin – „Ich habe eine enge Freundin, die wurde ständig von einem Typen angerufen, jede Nacht. (…) Er benutzt sie nicht unbedingt absichtlich, aber es hat sich zu einer Beziehung entwickelt, in der er sie nur anruft, um Sex zu haben“ – beginnt auch Ulven Beziehungen aus ihrer Verangenheit zu hinterfragen und kommt zu der Erkenntnis, dass auch sie sich nicht freisprechen kann von egoistischem Verhalten – „Auf Tour habe ich sie einfach jede Nacht angerufen“. Klammert man den offenbarenden Inhalt aus, sind außerdem deutliche musikalische Änderungen zu vermerken. In den vergangenen Tagen schon stellte sich Ulven auf Instagram den Vorwürfen, der Vorgeschmack auf ihre neue Single klinge zu poppig. Mit den simplen Worten „Pop ist gut, ich liebe Popmusik“ hat Girl In Red die Genre-Diskussion beendet und mit „midnight love“ nicht nur ihren ersten Piano-Song veröffentlicht, sondern vermutlich auch schon einen ersten musikalischen Hinweis Richtung Debüt-Album verlauten lassen.

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