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Grammys 2024: Eine Nacht der Frauen (endlich!)

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Gestern Abend fand in Los Angeles die 66. Grammy-Preisverleihung statt. Während draußen ein Regensturm tobte, wurde in der „Crypto.com Arena“ in Los Angeles der wohl begehrteste Musikpreis der Welt verliehen. Mit unter anderem Miley Cyrus, Tyla, SZA, Taylor Swift und Victoria Monét wurden endlich vor allem die Musikerinnen für ihr Schaffen ausgezeichnet, nachdem die Veranstaltung jahrelang für ihre Auswahl kritisiert wurde, in der besonders weiße und männliche Artists dominierten.

Die wichtigsten Gewinner:innen

Die Abräumerin des Abends ist neben Taylor Swift wohl eindeutig Phoebe Bridgers, die mit ihrer Band Boygenius sowie dem gemeinsamen Song „Ghost in the Machine“ mit SZA insgesamt vier Auszeichnungen erhält. Dicht gefolgt von SZA und Victoria Monét. In stolzen neun Kategorien nominiert gewinnt SZA drei Grammys in den Kategorien, ebenso wie Newcomerin Victoria Monét, die unter anderem mit dem Best New Artist prämiert wurde.

Erster Grammy für Miley Cyrus

Miley Cyrus gewinnt mit „Flowers“ zum allerersten Mal (!) Grammys in den Kategorien „Song des Jahres“ und „Beste Pop-Solodarbietung“, womit sie sich in beiden Kategorien gegen Mitstreiterin Billie Eillish und „What Was I Made For?“ durchsetzt. Die ging aber auch nicht leer aus und erhält Grammys in den Kategorien „Single des Jahres“ und „Bester Song, geschrieben für visuelle Medien“.

Taylor Swift tat, was Taylor Swift eben tut: Rekorde aufstellen und neue Maßstäbe in der Musikindustrie setzen. Mit ihrem jüngsten Album „Midnights“ gewinnt der Popstar nicht nur gleich zwei Grammys in den Kategorien „Bestes Pop-Album“ und „Bestes Album“, mit letzterem stellt sie zudem einen Rekord auf: Als erste Person überhaupt gewinnt Swift zum vierten Mal die Auszeichnung des besten Albums. Und damit nicht genug: In ihrer Dankesrede kündigt die Sängerin Album Nummer elf an. „The Tortured Poets Department“ wird am 19. April erscheinen.

Jay-Z wird mit dem Sonderpreis des „Dr. Dre Global Impact Award“ ausgezeichnet und kritisiert in seiner Rede das seine Frau Beyoncé noch nie den wichtigsten Preis für das Album des Jahres gewonnen hat – zugegeben paradox, wenn man bedenkt, dass die Sängerin mit insgesamt 32 Grammys die Rekordhalterin der meisten Preise ist.

Für unschöne Grammy-News sorgt im Gegensatz dazu Rapper Killer Mike. Mit drei gewonnenen Preisen sollte er eigentlich Grund zur Freude haben – nur leider wurde er nach den Auszeichnungen von der Polizei in Gewahrsam genommen, da es eine körperliche Auseinandersetzung mit einem Security-Mitarbeiter der„Crypto.com Arena“ gegeben haben soll.

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