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Greta Isaac stellt sich im neuen Song „Like Me“ dem Social Media Druck

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Man kennt ihn doch nur zu gut, den Drang gemocht zu werden. Gerade in den letzten Jahren durch Social Media hat dieser jedoch eine neue Dimension erreicht. Heutzutage wird der Wert einer Person fälschlicherweise oft in Likes, Abos und Kommentaren gemessen. Was dabei oft vergessen wird, ist die andere Seite der Münze. Die reale Person, die hinter einem Profil steht, mit echten Gefühlen. Genau diese Einstellung und das damit verbundene selbstzerstörerische Verhalten fängt Greta Isaac in ihrem neuen Song „Like Me“ perfekt ein. 

Musikalisch kann sie diesen Ritt der Emotionen im Song perfekt umsetzen. Die Nummer beginnt als sanfter Popsong und baut sich in drei Minuten immer mehr zu einer elektronischen Tanznummer auf. Während am Beginn der Druck und die Angst im Fokus stehen und der Refrain fast schon wie eine eindringliche Bitte wirkt, wird am Ende die Verzweiflung immer deutlicher und schlägt fast schon aggressive Töne an. 

Greta Isaac – Like Me

Das Video entstand gemeinsam mit Freundinnen und gibt den angesprochenen Gefühlen nun eine visuelle Ebene. Die Botschaft war der Künstlerin sowohl beim Setting, Outfit als auch Tanz wichtig und sie selbst meint dazu: „Die Message ist wahrscheinlich ziemlich offensichtlich – ich will Bestätigung bei allem, was ich tue. Trotzdem soll es sich euphorisch anhören, es soll euch erleichtern. Ich könnte den Song stundenlang hören, ich liebe ihn!“

Isaac spricht hier nicht nur als private Person, sondern auch aus der Perspektive der Musikschaffenden, da sich hierbei der Druck von Fans gemocht zu werden, nochmals potenziert. Wenn man finanziell erfolgreich im Musikbusiness teilnehmen möchte, kann man sich dem einfach kaum entziehen. 

„Like Me“ ist Teil der Debüt-EP „Pessimist“, an welcher sie die letzten Jahre gemeinsam mit ihren Produzenten gearbeitet hat und soll schon im Mai mit sechs Songs erscheinen. Das die Künstlerin scheinbar nervös vor der ersten großen Veröffentlichung ist, lässt sich auch in den Themen der letzten Singles erkennen, die beispielsweise die eigenen Selbstzweifel thematisieren. Die junge Musikerin aus Wales steigert mit „Like Me“ die Vorfreude auf ihre neue EP und macht einmal mehr deutlich: Wir sollten endlich aufhören, immerwährend Bestätigung zu suchen, denn eigentlich sind wir gut so, wie wir sind!

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