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Hard In Here – mit Spiritual Poison, Helga und Gnaw Their Tongues

Posted in: Hard in Here

Spiritual Poison – Incorporeal

Mit Bands wie Primitive Man und Vermin Womb gehört Ethan Lee McCarthy bereits seit einiger Zeit zu den wegweisenden Musiker:innen an der Kreuzung von Metal und experimenteller Musik. Nach einigen Live-Auftritten erscheint nun endlich auch das Debütalbum seines Soloprojektes Spiritual Poison, das traditionelle Heaviness immer weiter in den Hintergrund stellt. „Ich spiele in einigen sehr heavy Bands, die richtig fies und düster klingen. Ich wollte ein Album machen, das das Gegenteil dessen ist, was ich normalerweise veröffentliche“, sagt McCarthy selbst zu seinem neuen Release. Macht es das leichter verträglich? Nö.

Auf „Incorporeal“ türmt der Multiinstrumentalist Schicht um Schicht analoge und digitale Sounds übereinander. Fokussiert auf modulare Synths, Drones und Distortion hat er damit zwar etwas weniger feindseliges, ja, gar stellenweise Harmonisches und Melodisches geschaffen – die alles verschlingende Dunkelheit, die bleibt aber.

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Helga – Wrapped In Mist

Weil uns der Winter gerade allen zu schaffen macht, wir ein bisschen trauriger sind als sonst und uns vielleicht nicht so gerne anschreien lassen wollen, gibt’s gleich noch ein gar nicht mal so hartes Release hinterher: „Wrapped In Mist“ von Helga ist der perfekte melancholische Soundtrack für die kürzer werdenden Tage.

Das Debütalbum der schwedisch-britischen Band gibt sich auf jeder Ebene ätherisch und schwebt frei zwischen Genres wie Progressive Metal, Folk, Dark Pop und Post-Rock. Getragen werden die streicherverzierten Songs vor allem von der namenstiftenden Sängerin Helga Gabriel, die mit ihrem sanften Gesang (und gelegentlichen Ausbrüchen, siehe „Farväl“) mehr als einmal an ihre Labelkollegin Sylvaine erinnert, ohne zur Kopie zu verkommen.

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Gnaw Their Tongues – The Cessation Of Suffering

Ja gut, ein bisschen Krach muss jetzt doch noch sein. Und wer könnte den besser liefern als Gnaw Their Tongues, der König des klanggewordenen Menschenhasses? Seit fast 20 Jahren lotet das Projekt des Niederländers Maurice de Jong die Grenzen des Hörbaren aus. Ist das noch Musik? Vielleicht nicht. Vielleicht Musique concrète auf einem schlechten Trip.

Anders als der Albumtitel „The Cessation Of Suffering“ suggeriert, ist ein Ende des Leids hier nicht in Sicht, sondern eher ein neuer Zenith. Der Musiker zerhackstückelt Power Electronics, Black Metal und Dark Ambient in bester Horror-Manier. Um das genießen zu können, braucht man definitiv masochistische Tendenzen – but who am I to judge?

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The Cessation Of Suffering by GNAW THEIR TONGUES

Hier gehts zur Hard in Here Playlist:

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Christina Wenig ist Redakteurin, Journalistin und Fotografin aus Berlin. Für Magazine wie Visions und Metal Hammer schreibt sie über Metal, Hardcore und Artverwandtes; auf ihrem Instagram-Kanal teilt sie Live-Eindrücke aus verschwitzten Clubs und sinniert über Feminismus, Antifaschismus, Filme und ihren Hund.

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