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Harun: Ein Rap-Newcomer aus Stuttgart auf der Suche nach „Atlantis“

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Tagged: Harun

Atlantis – ein mystisches Insel-Reich, das angeblich im Jahr 9600 v. Chr. spurlos im Ozan versunken ist und seither von unzähligen Abenteurer:innen vergeblich gesucht wurde. Bis heute bietet der antike Mythos um die Unterwasser-Stadt den Stoff für Legenden, Filme und nicht zuletzt auch Musik, wie der neue Song „Atlantis“ vom aufstrebenden Rap-Newcomer Harun zur Schau stellt.

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Die Suche nach Atlantis als Griff nach den Sternen

Die Sache mit Atlantis meinte Harun dabei gar nicht so wörtlich. Statt Fischen und Ruinen am Meeresboden geht es dem aufstreppenden Rapper aus Stuttgart um etwas ganz anderes: Atlantis als Metapher für die Ungewissheit, die Jagd nach einem Traum, der genauso auch nur ein Hirngespinst sein könnte. Besagter Traum ist in Haruns Fall die Karriere als Musiker, die nur so wenigen vergönnt ist, wie Profi-Fußballer:innen auf Regional-Sportler:innen kommen. Seit 2020 veröffentlicht er eigene Songs und übernimmt dabei auch Mix und Beat-Making selbst. Sein Spektrum tut sich zwischen Hip-Hop, Soul, Reggae, RnB und Pop auf – allesamt Einflüsse, die man aus seiner neuen Single „Atlantis“ heraus hört.

Aber first things first: Das einleitende Sample kommt vielleicht Fans von Souly bekannt vor, dessen Song „Sommerzeit“ auf dem selben Material basiert. Nach einigen Sekunden kippt die Musik dann zum eigentlichen Beat, der mit verklärten Vocal-Schnipseln und Boom-Bap-Drums daherkommt. „Ich würd’ mir auch wünschen, dass mein Kind nicht wird wie ich / Den Kopf nur in den Wolken, nichts festes in den Händen / Doch ich seh am Meeresgrund ein klitzekleines Licht“, sinniert Harun über die smoothe Produktion und findet damit schöne Worte, um den alltäglichen Struggle mit Selbst- und Fremdzweifeln zu umfassen. Aber selbige haben ihn längst noch nicht zermürbt: Harun geht selbstsicher seine ersten Schritte und arbeitet auf sein Debütalbum zu, das im Februar erscheinen soll.

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