Herzschmerz auf höchstem Niveau: Schmyt singt „Ich wünschte, du wärst verloren“
Schmyt ist einer dieser Künstler, auf den sich irgendwie alle einigen können. Egal ob Anhänger:innen von Pop, Indie oder Rap – der Berliner Musiker bildet ein Sammelbecken für alle, die sich nach emotionalen Momenten sehnen. Seine Songs leben von einer gehörigen Portion Melancholie und innerlicher Zerrissenheit, gleichzeitig scheut Schmyt aber nicht vor ausufernden Rap-Bangern oder lyrischen Exkursionen zurück. „Ganz großes Kino“ würden manche sagen.
Nachdem die Zeit seiner alten Band Rakede abgelaufen war, hat Schmyt Anfang des Jahres seine Debüt-EP „Gift“ veröffentlicht und sich damit eine künstlerische Spielwiese erschaffen. Zeit zum Durchatmen gönnt er sich seitdem allerdings kaum: Im Sommer legt er den umwerfenden Coming-Of-Age-Track „Keiner von den Quarterbacks“ nach, spielt einige Konzerte und kündigt wenig später seine erste Tournee an. Das Feedback? Überragend. Fast alle Konzerte sind innerhalb kürzester Zeit ausverkauft.
Schmyt präsentiert seinen neuen Song „Ich wünschte, du wärst verloren“
Eines ist klar: Schmyt zieht die Aufmerksamkeit auf sich und setzt die Messlatte mit jedem neuen Song höher. Nicht anders verhält es sich mit dem gerade veröffentlichten Stück „Ich wünschte, du wärst verloren“, das er in einer exklusiven Session auf dem YouTube-Kanal von „Colors“ präsentiert.
Schmyt offenbart uns mit dem Song emotionale Abgründe. Zeilen wie „Ich glaub‘ ich liebe dich, aber ich hasse es. Ich sitze Zuhaus und frag‘ mich wo du heute Nacht pennst“ gehen durch Mark und Bein. Die ruhige Ballade ist ein Herzschmerz-Song auf höchstem Niveau, vorgetragen mit einer Eindringlichkeit, die ihres gleichen sucht. Bleibt zu hoffen, dass Schmyt sein Debütalbum in absehbarer Zeit veröffentlicht – Deutschland ist zumindest reif für mehr solcher großen Songs.
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