„Homesick“: Sea Girls verarbeiten ihr Heimweh
Sea Girls feierten 2020 mit ihrem Album „Open Up Your Head“ ihr Debüt, worauf nun das zweite Album „Homesick“ folgt. Der erste Track „Hometown“ spiegelt sowohl lyrisch als auch musikalisch das Thema des gesamten Albums wider.
Sea Girls – Hometown
“Nothing feels real when you’re seventeen / I remember it always / Were you up for it always”, singt Frontsänger Henry, der pandemiebedingt vor einiger Zeit in seinen Heimatort Lincolshire zurückkehrte, wo er plötzlich anfing sich mit seiner Jugendzeit auseinanderzusetzen. Bei dieser physischen und psychischen Rückkehr entstanden die elf Songs des neuen Albums.
Diese klingen mal melancholisch („Lonely“), bringen aber trotzdem ab und zu energiegeladene Hooks mit, wie zum Beispiel in „Someone’s Daughter Someone’s Son“. Letztgenannter Song erzählt übrigens zwar von Liebeskummer, lässt sich die schwermütige Thematik mit seinem rockigen Gitarren-Riff und Schlagzeug-Einsatz jedoch nicht anmerken.
Sanfter Ausklang mit „Friends“
In der ersten Auskopplung des Albums „Sick“, welcher nun der zweite Track des Albums ist, kotzen die vier sich einfach mal aus und sprechen damit wohl jedem:r Heranwachsenden aus der Seele. „I’m sick that I never asked / „How do you really feel?“ / I wish I was just a child / Mom and Dad, can you make me smile?”.
Zum Abschluss des Albums bringen uns Sea Girls mit „Cute Guys“ und „Friends“ noch zwei sanftere Tracks zum Augenschließen und Abschalten. Damit behandelt „Homesick“ Themen, die von Heimweh bis Jugendliebe reichen und mit einem vom Indie-Rock der Nullerjahre inspirierten Sound verton wurden – absolute Hörempfehlung!
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