Die Band, die nicht live spielen wollte: Husten gehen auf ihre erste Tour
Die Geschichte der Band Husten beginnt eigentlich bei einem Film oder vielmehr bei einem Buch. Es gab vage Pläne, „Sowas von da“ von Tino Hanekamp zu verfilmen, Musikproduzent Moses Schneider, der bereits mit prestigeträchtigen Bands wie Tocotronic und Beatsteaks gearbeitet hat, wollte sich dem Soundtrack annehmen und rekrutierte dafür Der Dünne Mann, seines Zeichens Mitglied der (inzwischen inaktiven) Berliner Band Viktoriapark. Aus dem Film wurde dann letztendlich nichts, aber die beiden Musiker waren eben schon am werkeln und beschlossen kurzer Hand, Sänger und Liedermacher Gisbert zu Knyphausen als dritten im unwahrscheinlichen Bunde aufzunehmen – Husten war geboren. So richtig wollte man sich selbst aber nicht ernst nehmen, man war doch mehr ein Haufen Gleichgesinnter als so eine richtige Proberaum-Band, dementsprechend setzte man sich auch die Prämisse, nicht live aufzutreten. Die Musik der Band, die eigentlich keine Band sein wollte, setzte sich vorerst aus Schnipseln, Skizzen und vielen vergangenen Jahren des Herum-Probieren zusammen und war dementsprechend ein bisschen was von allem: Singer-Songwriter, Indie und Pop mit Mut zum alternativ sein, mal berührend, mal komisch.
Husten – Lied für den Notfall
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Ihre besondere Mischung veröffentlichen Husten im EP-Format, jedes Jahr kommt eine kurze Song-Sammlung, erstmals 2017. Ende April ist es traditionsgemäß wieder so weit und passend dazu brechen Husten mit ihrer bisherigen Live-Abstinenz: Erstmals kommen Fans dazu, die überhaus bühnen-taugliche Musik der Band auch live zu bewundern und zu betanzen, denn Husten gehen im Mai und Juni auf ihre erste Tour.
Husten live auf Tour – präsentiert von DIFFUS
22.05.Berlin, Kantine am Berghain (*Ausverkauft!) 23.05. Berlin, Lido (*Zusatzsshow) 24.05. Hamburg, Molotow 28.05. Leipzig, UT Connewitz 29.05. Köln, Gebäude 9 04.06. Wiesbaden, Schlachthof 05.06. München, Muffatwerk 06.06. Hannover, LUX
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