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HWZ erzählen ihre Geschichte mit Straßenrap aus Ostwestfalen

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Wer bei Straßenrap zuerst an Berlin oder Frankfurt denkt, sollte jetzt den Blick nach Ostwestfalen-Lippe richten. Dort sind Serhad, Can und Liyan zusammen aufgewachsen, heute machen sie als HWZ gemeinsam Musik. Die drei Rapper mit kurdisch-yezidischen Wurzeln erzählen vom Alltag im Viertel, von ihrer Kindheit und Familie. Ihr Name leitet sich von „Hawaraz“ ab: ein kurdischer Begriff für „schwarze Schafe“ oder „Außenseiter“.

HWZ: Kein One-Hit-Wonder

Mit „Generation Z“ erreichten HWZ erstmals ein größeres Publikum. Der Ende 2025 veröffentlichte Song ging auf TikTok viral und zählt inzwischen mehr als zwölf Millionen Streams. „Schwarzfahren“ und „Zittern“ sorgten anschließend dafür, dass es nicht bei einem One-Hit-Wonder bleiben sollte. Auch visuell haben die drei eine klare Handschrift: Schwarz-Weiß-Aufnahmen, Treppenhäuser und Kioske zeigen die Orte, an denen ihr Alltag stattfindet. Vieles davon entsteht direkt in ihrer Heimatregion.

Ihre eigene Lebensrealität wollen HWZ in einer kommenden sechsteiligen Songreihe genauer erzählen. Im Mittelpunkt stehen das Aufwachsen mit eingeschränkten Möglichkeiten, ihre Erfahrungen in der kurdisch-yezidischen Gemeinschaft und Fragen nach Herkunft und Zugehörigkeit. Als Yeziden gehören sie auch innerhalb der kurdischen Community einer Minderheit an. Wie diese verschiedenen Zugehörigkeiten ihr Leben prägen, soll sich Stück für Stück durch die Songs ziehen.

Dafür arbeiten HWZ mit Hiua zusammen, der bereits an der Videoreihe zu Haftbefehls „Mainpark Baby“ beteiligt war. Gemeinsam entwickeln sie eine zusammenhängende Song- und Videoreihe, deren einzelne Teile aufeinander aufbauen. Der erste Song mit Musikvideo „Boulevard“ kam bereits letzte Woche raus. Nach den ersten viralen Erfolgen bietet das Projekt den drei Rappern Raum, mehr von sich zu zeigen: von ihrer gemeinsamen Geschichte und den Erfahrungen, aus denen ihre Musik entsteht.

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