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I don’t wanna live in a man’s world anymore: Marina hat es satt

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„Ich erschaffe mein nächstes Projekt und diese Geschichte kann nur von Frauen erzählt werden“, so kündigte die britische Sängerin Marina vor knapp einem Jahr ihre gestern erschienene Single „Man’s World“ in den sozialen Netzwerken an. Nachdem sie 2019 erfährt, dass nur etwas zwei Prozent aller ProduzentInnen und drei Prozent der ToningenieurInnen in der Popmusik weltweit Frauen sind, sagt sie der männerdominierten Musikbranche den Kampf an. Mit „Man’s World“ setzt sie ihr Versprechen nun in die Tat um und liefert ein ausschließlich von weiblichen Kreativpartnerinnen produziertes Gesamtkunstwerk. Während Marina den Song in kompletter Eigenregie schreibt, erhält die Künstlerin in der Produktion tatkräftige Unterstützung von der Grammy-nominierten Produzentin Jenn Decilveo (Demi Lovato) und der ersten Grammy-Gewinnerin überhaupt in der Kategorie „Best Engineered Album, Non-Classical”, Emily Lazar. Doch damit ist die Supergroup noch nicht vollständig: Kreativen Input für die visuelle Umsetzung von „Man’s World“ steuern die renommierten Filmemacherinnen und Fotografinnen Alexandra Gavillet und Coughs bei und so erhält die Single passend zu ihrem poppigen, hoffnungsvollen und mitreißenden Charakter ein farbenfrohes Musikvideo. Darin schlüpfen die ProtagonistInnen – entsprechend Marinas ethnischer Wurzeln – in die Rolle griechischer Gottheiten und repräsentieren, was Vielfalt und Gleichberechtigung bedeuten. Mit „Man’s World“, im Übrigen auch die Leadsingle zu Marinas fünften Studioalbum, veröffentlicht sie nicht nur eine weitere, grandiose Pop-Nummer, sondern setzt auch ein ausdrucksstarkes Zeichen für ein emanzipiertes Frauenbild in der Musikbranche.

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