„I felt all there is to feel“: Pabst haben genug von der Reizüberflutung
Die Digitalisierung schreitet bekanntlich immer weiter voran. Bildschirme und vor allem Smartphones sind aus dem alltäglichen Leben gar nicht mehr wegzudenken. Drei Jahre ist es mittlerweile her, dass die deutsche Rock-Band Pabst neue Musik veröffentlicht hat. Drei Jahre in denen diese Entwicklung deutlich vorangeschritten ist. Einschneidend war zum Beispiel der Start des Hypes um den KI-Chatbot ChatGPT, durch den künstliche Intelligenz Einzug in viele weitere Lebensbereiche, wie auch die Kreativindustrie, gehalten hat.
Die Energie ist aufgebracht
„I felt all there is to feel“, so der Titel, der Comeback-Single von Pabst, beschreibt das Gefühl als Konsequenz der Reizüberflutung durch diese digitale Welt, so abgestumpft und überstimuliert zu sein, dass man schließlich gar nichts mehr fühlt. „Can’t put it down. Next stop it will take my body.“. Frustriert rechnen Pabst in knapp dreieinhalb energiegeladenen Minuten mit diesem Zustand ab. Unterstützt werden sie dabei von Shane Parsons, dem Sänger der australischen Band DZ Deathrays.
Im gleichen Zuge haben die Berliner direkt ein neues Album angekündigt. „This is normal now“ wird diesen November erscheinen und dabei, ausgehend vom Titel, dem thematischen roten Faden der ersten Single folgen. Die vorherrschende Stilrichtung soll dabei Hyper-Rock sein: Eine Fusion aus Rock und elektronischer Musik, die sich zwar auf Rockgitarren fokussiert, aber mit bearbeiteten Vocals und unkonventionellen elektronischen Effekten verziert ist.
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