„I quit“: HAIM releasen neues Album
„I quit“ lautet der Titel des neuen Albums von Haim. Mit diesem musikalischen Gesamtwerk baut das Schwestern-Trio auf ihrer Erfolgs LP von 2020 auf. „Women in Music Pt. III“ machte sie zu der ersten ausschließlich weiblichen Rockband, die eine Grammy-Nominierung für das beste Album des Jahres erhielt. Im selben Jahr traten sie als Feature auf dem Album „evermore“ von Taylor Swift auf, was ihnen nochmal zu mehr Bekanntheit verhalf. Jetzt – ganze fünf Jahre später – sind die Schwestern Este, Danielle und Alana wieder zurück und selbstbestimmter und stärker als je zuvor.
Mit der Singleauskopplung „Relationships“ hatte Haim das Album bereits vor einiger Zeit angekündigt und uns die ersten Klänge angeteasert. Wie wir es von Haim gewohnt sind, bekommen wir natürlich rohen, sanften Rock zu hören. Trotzdem ist ein Wandel spürbar: mal grooviger, mal gitarrenlastiger. Haim spielen mit verschiedenen Sounds und fangen damit perfekt die verschiedenen Gefühlslagen des Beendens ein.
„I quit“: Haim sind wieder da und hören direkt wieder auf
Natürlich steht die Frage im Raum, woher dieser etwas ungewöhnliche Albumtitel kommt. Ursprünglich handelte es sich dabei um einen Insider-Joke der drei. Immer wenn sie im Studio beim Soundcheck waren, sagten sie aus Spaß „I quit“ ins Mic. Was als Arbeitstitel startete, wurde schnell zum finalen Namen der Platte, der auch noch ziemlich gut passt!
Auf den 15 Tracks durchlaufen die Haim-Schwestern verschiedene Arten des Abschließend. Verlassen und verlassen werden. „I quit“ ist aber auch eine Reise vom Beenden und Neuanfangen. Die Quintessenz des Ganzen: Keine Angst vor der Zukunft haben! „Man braucht viel Mut und viel Kraft, um etwas hinter sich zu lassen, in der Hoffnung, dass die nächste Sache es wert sein wird. Es besteht immer das Risiko, auf die Nase zu fallen, aber man muss auf sich selbst setzen und darauf vertrauen, dass die Entscheidungen, die man trifft, am Ende Früchte tragen werden. Und in diesem Sinne ist das alles ein großes Abenteuer.“, erklärt Alana. Und diese Einstellung kommt beim Hören definitiv rüber!
Das neue DIFFUS Print-Magazin
Titelstory: Ikkimel
Auch im Heft: Noah Kahan, Baran Kok, Josi, Robyn, Philine Sonny und Apsilon.
Dazu große Reportagen über die Vaporwave-Szene in Deutschland, die extreme Metal-Szene in Subsahara-Afrika oder das Rap-Projekt „HaftBars“ in einer Berliner Jugendstrafanstalt.