„Ich hab‘ mehr als Lillet da!“: Nina Chuba serviert uns „Mangos mit Chili“
Als Künstler:in für den Rest der Karriere immer auf den einen großen Hit reduziert zu werden, fühlt sich vermutlich genauso beschissen an, wie als erwachsener Schauspieler:in für immer der Kinderstar einer erfolgreichen Filmreihe zu bleiben. Nina Chuba hat genau darauf gar keinen Bock und sagt uns das genauso mit ihrer neuen Single „Mangos mit Chili“.
Ja, „Wildberry Lillet“ war und ist ein absoluter Hit und die Streaming- und TikTok-Aufrufzahlen, die Nina Chuba mit diesem Song erreichte, sind schwindelerregend hoch, doch die gebürtige Wedlerin hat noch mehr in Petto und schon gar nicht vor, sich auf dem Erfolg ihres Sommerhits auszuruhen. „Frischer Kopf, frische Gläser / Randvoll, stoß‘ mit jedem an / Jede Großstadt hat mich auf Postern / Und ich hab‘ mehr als Lillet da“.
Ein Wildberry Lillet, zwei Slices Feminello und dazu Mango mit Chili, bitte
Da der Release ihres Debütalbums „Glas“ schon in drei Wochen bevorsteht, wird es Zeit für eine neue Single und einen weiteren Einblick darin, was Nina Chuba im letzten Jahr so getrieben hat. Während sie uns bereits mit „Feminello“ verriet, wie sich der Sommer an den Stränden der sizilianischen Küste anfühlt und vor allem, wie der Aufenthalt dort schmeckt, geht es in „Mangos mit Chili“ jetzt nach Mittelamerika – genauer gesagt nach Mexiko.
„Mexico-City, Mangos mit Chili / Palm-Trees sind groß und die Röcke sind mini / Es hat sich gelohnt, hab‘ kein’n Job im Büro / Meine Sterne steh’n gut zwischen Dreck und Graffiti“, rappt Nina Chuba selbstbewusst wie eh und je über bouncenden Raeggaeton-Beats, die erneut von ihren treuen Producern, Textern und Partnern in Crime Dokii und Burek gefertigt wurden. Zusätzlich sorgen, wie bereits in „Feminello“, hymnische Bläser für den besonderen Flair und die nötige Energie. Achja, diese Bläser sind übrigens tatsächlich analog eingespielt, wie Nina in „Mangos mit Chili“ klarstellt: „Ja, ich geh‘ hier nicht weg, mach’s mir bequem / Bläser sind echt, spiel’n, was ich will“
Wer also bereits bei den sommerlichen Vibes von „Feminello“ nicht mehr stillsitzen konnte, der wird „Mangos mit Chili“ und den eingängigen Refrain der Single lieben – und definitiv nicht mehr aus dem Kopf bekommen. In diesem Sinne, können wir also weiter gespannt sein, was uns auf „Glas“ am 24. Februar erwarten wird – doch die Chance stehen gut, dass wir es lieben werden.
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