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Ich geb‘ Kickdown auf der Ignatz-Bubis-Brücke: Celo und Abdi liefern erste Single ihres zweiten Mietwagentapes

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2008 lernten sich Erol aka Celo385 und Abderrahim aka Abdi Süd bei einem Gelegenheitsjob in einem Call-Center kennen. Gebabbelt, wie man auf Hessisch sagt, haben sie schon immer gerne, ansonsten war die Konstablerwache in der Frankfurter Innenstadt der Lebensmittelpunkt der beiden. Drogen, Gewalt und Prostitution: Dinge, die Celos und Abdis damaligen Alltag bestimmten, den sie 2010 als Rap-Duo aufs Papier brachten, einrappten und Mietwagentape nannten – „für die Jungs im Mietwagen, auf Kickdown Richtung Amsterdam“. Wenig später kennen Jugendliche in ganz Deutschland Frankfurt in- und auswendig, können diverse Justizvollzugsanstalten aufzählen und sprechen akzentfreien „Hinterhofjargon“. Wie niemand sonst verbinden Celo und Abdi in ihrer Musik verschiedenste Sprachen und Kulturen und spiegeln damit das Stadtbild von Frankfurt und vielen anderen deutschen Großstädten eindrucksvoll wider. Zehn Jahre nach ihrem ersten Tape sind die wohl legendärsten Interviewpartner von Rap-Deutschland Inhaber ihres eigenen Labels 385idéal und als Aushängeschild der Stadt Frankfurt bekannt in Politik und Wirtschaft, der Straße sind sie trotzdem treu geblieben. Das beweisen sie nun mit der Neuauflage ihres Mietwagentapes, was am 20. November erscheint. Die erste Single „IBB“ zeigt bereits, dass sich am Mietwagensound nichts geändert hat. Unterstützt von den hektischen und brachialen Beats ihres Hausproduzenten M3 brettern Celo und Abdi mit dem Leihwagen über die Ignatz-Bubis-Brücke, die die Nord- und Südseite der Stadt am Main verbindet. Zwischen Nord und Süd, Bornheim und Goldstein, spielen sie sich mit das runde Leder mit Teamchemie 99 zu und repräsentieren Bordstein und Skyline zugleich. Für die Hook haben sie sich von ihrem Track „Meine Stadt“ aus ihrem Erstlingswerk inspirieren lassen. Ob früher auf Haze-Joints und Jay-Lines oder heute Online und auf Cali, Celo und Abdi beweisen mit „IBB“, das sie auch zehn Jahre später genauso Straße sind wie damals, als die Taschenwage noch den Kurs bestimmte.

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