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Im „Haifischbecken“: ENNIO fordert die Musikindustrie heraus

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Nachdem Ennio mit seinen letzten beiden Singles „2 Teile“ und „Isar“ Heimweh-Hymnen auf seine Eltern und seine Heimatstadt München geschrieben hat, wendet sich mit seiner jüngsten Veröffentlichung das Blatt. Ennio ist als Indie-Künstler aus der Musikszene zwar nicht mehr wegzudenken, in seiner neusten Single „Haifischbecken“ verarbeitet der Münchner aber seine Erfahrungen und kritisiert nebenbei die Gier der Musikindustrie.

In dem neuen Track macht er das eiskalte Szenario auf, was sich hinter den Türen der Industrie abspielt. Haie, die nur an ihrer Beute und damit schnellem Profit interessiert sind. Dass so die eigentliche Kunst oder die Person dahinter nicht mehr interessiert und sich nur noch wie eine Marionette in einem Theaterstück verhalten kann. Auf einer pointierten Indie-Rock-Melodie singt Ennio: „Der ganze fucking Club brennt / Das Fressen ist gefunden / Und ich tanz auf dem Tisch / Alle Augen auf mich“.

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Im zugehörigen Musikvideo skizziert er den Umgang in der Szene. Zum Ende sieht man das Haifischbecken, was auch Titel und Inhalt seines kommenden Albums sein wird: Nach und nach verschwinden alle und bluten im Haifischbecken aus. Und Ennio lässt seinen Worten auch Taten folgen: So hat er beispielsweise auch die Ticketpreise seiner kommenden „Haifischbecken“-Tour so günstig wie möglich gemacht, um eben nicht profitorientiert, sondern auch im Sinne seiner Fans zu handeln. Damit möchte Ennio den Strukturen der Musikindustrie entgegenwirken. Wir bleiben auf jeden Fall gespannt, wie sich diese radikale Veränderung in dem kommenden Album abbilden wird.

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