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Im Herzen ein Kind: Sampagne veröffentlicht seine neue EP „immerjung“

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Tagged: Sampagne

Okay, ganz klar: Sampagne hat mit der VÖ seines neuen Tapes „immerjung“ in diesem Jahr schon einen Titel ganz sicher – und zwar den für das cuteste Cover überhaupt! (Denkt sich auch Shirin David in den Instagram Kommentaren dieses Posts). Die Haare in einer Schaumfrisur aufgestellt lacht uns der junge Sampagne auf dem Artwork seines neunen Tapes ins Gesicht und strahlt vom einen zum anderen Mundwinkel. Passend dazu der Titel: „immerjung“.

Vielfältiges Producer-Line-up bei Sampagne

Acht Tracks gibt es insgesamt auf „immerjung“ zu entdecken, zwei davon („farbenblind“, „guten morgen“) erschienen bereits im Vorfeld. Da die Songs im Schnitt etwa zwei Minuten lang sind, streckt sich das Tape gerade einmal auf eine gute Viertelstunde Laufzeit. 15 Minuten, die wie im Flug vergehen. Denn eins wird schon nach den ersten paar Songs klar: „immerjung“ hat eine abwechslungsreiches Sound-Palette zu bieten. Das dürfte vor allem an den Producern liegen, die gemeinsam mit Sampagne an dem Tape gearbeitet haben. Neben Pashanims Haus und Hof Producer Stickle durften unter anderem Barré, Coolpacc, Al Majeed, Gee und einige mehr ihr Können auf „immerjung“ unter Beweis stellen.

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Besonders hervor sticht da z.B. der Song „guten morgen“ mit Feature-Gast und Charlottenburg-Homie Nizi19. Ein „Yeah Hoe“-Sample der Three 6 Mafia und der Einstieg des Songs am Piano erweitern die Soundwelt von Sampagne, die sonst eher in ein zeitgenössisches, smoothes Laidback-Pop-Rap-Gewand gehüllt ist. Ebenfalls spannend: Die märchenhaften Harfen-Sounds in „boomerang“, die diesem Track eine überraschend neue Leichtigkeit verleihen. 

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Zusammengehalten werden die acht Songs sowohl von Sampagne und seiner unaufgeregten, monotonen Art zu rappen, aber auch auf inhaltlicher Ebene. Immer wieder lässt der Anfang 20-Jährige durchblicken, dass er gedanklich ruhig noch ein bisschen länger das unbeschwerte Leben eines Kindes führen könnte – sei es mit dem Titel des Tapes oder mit Zeilen wie „Aber bleibe im Herzen ein Kind“ („katamaran“) oder „Fühl mich wie sixteen“ („sixteen“). So richtig erwachsen werden, will Sampagne also doch noch nicht. Für uns kein Problem. Wenn dabei solche Songs wie auf „immerjung“ herumkommen, darf Sampagne gern noch ein bisschen Kind sein.

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