In „Damage“ offenbart H.E.R. ihre verletzliche Seite
Mit 14 Jahren unterschrieb sie ihren ersten Plattenvertrag, fünf Jahre später erschien sie mit einem neuen Künstlernamen auf der amerikanischen Bildfläche und erobert seitdem die wilden Gewässer der Musikindustrie im Sturm. Die Rede ist von Gabriella Wilson, besser bekannt als H.E.R.. Die Preise, mit denen ihre EP’s und Compilation-Alben in den letzten zwei Jahren gekürt wurden, hier aufzuzählen, würde vermutlich den Rahmen sprengen. Kurz: Von Grammy bis MTV Video Music Award hat sie schon alles abgesahnt. Zurecht, denn H.E.R. macht mit ihrer unvergleichlichen Stimme RnB, den sich sowohl Laien als auch Liebhaber des Genres nur zu gerne genehmigen. Obendrein steht sie für ein neues Star-Frauenbild, das sich nicht damit aufhält, wen sie gerade datet oder was sie trägt. Passend zum basslastigen, langsamen und melancholischen Instrumental des Songs, zeigt sich die 23-Jährige in ihrer jüngsten Single „Damage von einer überaus verletzlichen Seite. Die Zeilen „Holdin‘ me tight, lovin‘ me right / givin‘ me life All night, you could be / tellin‘ me lies, makin‘ me cry, wastin‘ my time / The wholе time, so just be Careful what you takе for granted / ‚Cause with me know you could do damage“ sprechen zumindest eine klare Sprachen. Mit ihren atemberaubenden und doch intimen Live-Performances bei Jimmy Kimmel und der von Adele moderierten Saturday Night Live Show, schafft es H.E.R. ihrem neuen Song noch mehr Aufschwung zu geben. Man darf also gespannt sein, ob die junge und überaus talentierte Frau auch 2021 wieder einige Grammy-Nominierungen einheimsen wird.
Hier wäre eigentlich etwas eingebettet. Du hast aber Embed und Tracking deaktiviert.
Zur Optimierung unseres Angebots nutzen wir Cookies, Google Analytics und Embeds von Seiten wie YouTube, Instagram, Facebook, Spotify, Apple Music und weiteren. Mit dem Klick auf "Jetzt aktivieren" stimmst du dem zu. Mehr Informationen findest du in unserer Datenschutzerklärung.
Das neue DIFFUS Print-Magazin
Titelstory: Ikkimel
Auch im Heft: Noah Kahan, Baran Kok, Josi, Robyn, Philine Sonny und Apsilon.
Dazu große Reportagen über die Vaporwave-Szene in Deutschland, die extreme Metal-Szene in Subsahara-Afrika oder das Rap-Projekt „HaftBars“ in einer Berliner Jugendstrafanstalt.