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In „Fassade“ gibt die Newcomerin Chan Le erste Einblicke in ihre Gefühlswelt

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Schon ihre Debütsingle „SiS“, welche ein zeitgenössischer Drillbanger mit viel Attitüde ist, schlug riesige Wellen in der deutschen Hiphop-Szene und den einschlägigen Medien. Nun ist die Newcomerin Chan Le mit ihrem zweiten Song „Fassade“ zurück und stellt unter Beweis, dass sie neben dem DraufgängerInnen-Rap, den sie in „SiS“ an den Tag legt, auch nachdenklichere Texte mit Tiefgang mühelos auf’s Papier bringen kann und auch gesangliche Stärken aufweist. In „Fassade“ gibt die gebürtige Thailänderin einen schemenhaften Einblick in ihren Werdegang. Dieser war offensichtlich schon früh geprägt von Missgunst und Schmerz: „Wenn der Kontakt zu Verwandten abbricht, Papa gerade im Knast ist / Aus den Herzen der Menschen der Hass spricht und du nicht weißt ob Tag oder Nacht ist / Dann gehst du raus, zwischen dem was sich träumen lässt / Kriminell, weil Geld nicht auf Bäumen wächst, ich weiß wie der Teufel schmeckt“. Auf einem atmosphärischen Beat, der genug Platz für Chan Les Gesangshook und ihre abwechslungsreichen Parts lässt, berappt die Frankfurterin außerdem das Gefühl, von niemandem wirklich verstanden und trotzdem verurteilt zu werden. „Fassade“ zeigt eine völlig andere Facette von Chan Le, die Lust macht, mehr in Flows verpackte Gedankengänge von ihr zu hören.

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