In ihrem neuen Song greifen Tightill & Jay Pop vergeblich nach dem „Sterngirl“
Kennt ihr das? Ihr seid unterwegs in eurem Viertel, bewegt euch nichtsahnend durch die wohlbekannten Straßen und plötzlich kommt sie um die Ecke, diese eine unbekannte, strahlende Person, die euch scheinbar grundlos in den Bann zieht. Doch weil das Leben keine Romcom ist und ihr natürlich viel zu perplex seid, um anständig Kontakt zu suchen, starrt ihr einfach, während sie unbekümmert an euch vorbeigeht, ohne euch überhaupt zu bemerken. Schnell machen sich Gedanken wie „Poah, dieser Mensch spielt einfach in einer anderen Liga“ in eurem Kopf breit, gleichzeitig rennt euer Gehirn auf der Suche nach dem einen Weg, diesem Menschen näher zu kommen und euer Herz pocht beim bloßen Gedanken an gemeinsame Zeit. Ungefähr dieses Szenario besingen und berappen die beiden Erotic Toy Records Künstler Tightill und Jay Pop in „Sterngirl“. Der ganze Song dreht sich eigentlich um die unfassbare Überwindungskraft, die man manchmal aufbringen muss, um jemanden zu erobern und um die Schockstarre, die einen überkommt, sollte man es doch mal wagen, in das kalte Wasser zu springen: „Da ist sie wieder und ich glaub’s nicht / Ich sprech’ sie an und ich trau mich/ Ja, ich steh auf von der Bar / und geh’ ein Schritt auf sie zu / Ja, ich spreche sie jetzt an / Doch mein Mund bleibt irgendwie zu“.
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