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In „Lonely“ lässt Justin Bieber die Schattenseiten seines Karrierewegs Revue passieren

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Seit über 12 Jahren steht Justin Bieber nun schon im Rampenlicht. Die weltweite Öffentlichkeit war durch seinen kometenhaften Einschlag in die US-Amerikanische Popwelt in der Lage, sämtliche Entwicklungsschritte des damals jungen Kanadiers mitzuverfolgen und zu bewerten. Was dieser enorme Druck und das ständige Gefühl der Beurteilung mit der Psyche eines Teenagers anstellt, stand schon damals auf einem ganz anderen Papier. Nun widmet sich Bieber selbst der Thematik und reflektiert in seinem neuen Song „Lonely“, welcher in Zusammenarbeit mit dem Produzenten Benny Blanco entstand, welchen Preis er für seine Karriere gezahlt hat. Untermalt von melancholischen Klavierklängen, besingt er die traurige Einsamkeit, die einen befällt, wenn man zwar alles erreicht hat, sich aber niemanden im seinem Umfeld mit den überwältigenden Emotionen des Startums anvertrauen kann. Die Zeilen „Everybody knows my past now, like my house was always made of glass / and maybe that’s the price you pay for the money and fame at an early age / and everybody saw me sick, and it felt like no one gave a shit / they criticized the things I did as an idiot kid“ sprechen ebenso eine klare Sprache wie das dazugehörige Video. In diesem können wir einen jungen JB, gekleidet in der ikonischen, gleißend weißen Bühnenmontur mit dem lila Kapuzenpulli, in einem menschenverlassenen Theater-Backstage kurz vor der Stagetime beobachten. Auch wenn die Szenen nicht unbedingt actionreich sind, bietet die Schauspiel-Performance des Justin Bieber-Doubles intensive Momente, die in einem Showdown vor leeren Publikumsrängen münden und durch den kurzen Auftritt des heutigen Justin Biebers, der dem Video eine weitere Interpretationsebene verleiht. Fazit: „Lonely“ ist ein unfassbar ausdrucksstarkes Stück, dem es durch den brutal ehrlichen Text gelingt, Emotionen zu transportieren, die Otto-Normal-HörerInnen sonst nur schwer greifen können.

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