In „Vroom“ leben Schatzi visuell und soundtechnisch ihre kreative Freiheit aus
Seit geraumer Zeit geistert das geheimnisvolle Pop-Trio Schatzi mit ihrem romantisch unterkühltem Sound durch die Playlisten des Landes und bereitet damit ihre ganz persönliche musikalische Revolution vor. Denn sowohl visuell als auch soundtechnisch heben sich die Jungs von dem radiotauglichen Einheitsbrei der deutschen Musiklandschaft ab. In knapp einer Woche erscheint mit „Animalia Park“ die langerwartete Debüt-EP der Gruppe. Diese erweitert nicht nur ihre noch frische Diskografie, sondern auch die vielfältige Schazi-Soundwelt um ein weiteres Glanzstück. Bisher definierte die zeitgenössische Boyband, die in ihrer Konstellation keinen festen Rollenverteilungen folgt, mit ihren Singles „Glock“ und „Rita“ ihr avantgardistisches Image und baute sich eine Klangwelt aus glitzernden Synthesizern, E-Gitarren und schleppenden Trap-Beats auf. Auch ihre aktuelle Single „Vroom“ – deren Titel wohl der onomatopoetischen (sprachliche Nachahmung von Geräuschen) Hook zu verdanken ist – knüpft an diese Tradition an und erscheint zusätzlich mit atmosphärischem Musikvideo. Darin setzen die Brüder Yannic und Jeremias sowie Sänger Julian erneut auf eine spielerische Art und Weise visuelle Mittel ein, um das übergeordnete, distanzierte und unterkühlte Gefühl ihrer Musik eine bestimmte Bildlichkeit zu verleihen. Wie in vorangegangen Video- und Single-Veröffentlichungen nutzen Schatzi auch in „Vroom“ ihre kreative Freiheit, kramen wieder einmal tief in der Popkultur-Schublade und eröffnen den Clip mit einem Zitat des französischen Dichters und Schriftstellers Luis Aragon: „Il n’y a pas d’amour heureux“ bedeutet übersetzt so viel wie „Es gibt keine glückliche Liebe“ und ist auch der Titel des 1943 veröffentlichten und 1953 durch George Brassens vertonten Gedichts, welches dem aktuellen Schatzi-Track den gewohnten mystischen Vibes gibt.
Hier wäre eigentlich etwas eingebettet. Du hast aber Embed und Tracking deaktiviert.
Zur Optimierung unseres Angebots nutzen wir Cookies, Google Analytics und Embeds von Seiten wie YouTube, Instagram, Facebook, Spotify, Apple Music und weiteren. Mit dem Klick auf "Jetzt aktivieren" stimmst du dem zu. Mehr Informationen findest du in unserer Datenschutzerklärung.
Das neue DIFFUS Print-Magazin
Titelstory: Ikkimel
Auch im Heft: Noah Kahan, Baran Kok, Josi, Robyn, Philine Sonny und Apsilon.
Dazu große Reportagen über die Vaporwave-Szene in Deutschland, die extreme Metal-Szene in Subsahara-Afrika oder das Rap-Projekt „HaftBars“ in einer Berliner Jugendstrafanstalt.