Das Indie-Pop Duo Bruckner thematisiert in „Worst Case Band“ eine unerwiderte Liebe unter Freunden
„Wir haben euch einen Song für die regnerischen Tage geschrieben (…)“, mit diesen Worten eröffnen Bruckner am Freitag ihren Instagram-Post anlässlich des Releases ihrer jüngsten Single „Worst Case Band“. Dabei haben wir die Brüder Jakob und Matti Bruckner eigentlich als ein Folk-Pop-Duo kennengelernt, das mit Songs wie „Ich und deine Freunde“, „Tischtennistage“ oder „Besser wird’s nicht“ fröhliche Feelgood-Hooks und tanzbare Sommer-Hits schreiben. Doch wie in jeder zwischenmenschlichen Beziehung kam auch bei den Brüdern nach einer langjährigen Zusammenarbeit irgendwann der Punkt, an dem die Geschichten ihrer unbeschwerten Jungend in Bayern auserzählt waren und man der Realität ins Auge blicken musste. So ist seit dem Erscheinen ihres Debütalbums „Hier“ eines ganz klar: Die Lockenköpfe können nicht nur träumerische Pop-Hymnen schreiben, sondern auch deprimierende Gefühle und Zustände wie Müdigkeit, Frust, Angst und Schmerz in tiefgründigen Texten verarbeiten. Trotz dessen bleibt Bruckners Musik immer noch eins: Pop-Musik, die sich durch eingängige Melodien und durchdachte Lyrics überwiegend mit Themen wie Verliebtsein, Trennungen, Freundschaften und einem jugendlichen Lifestyle beschäftigt. Das Thema von „Worst Case Band“ reiht sich nahtlos in diesen Themenkomplex ein und erzählt von unerwiderter Liebe unter Freunden. Was ist, wenn dein/e beste/r FreundIn mehr in dir sieht, als nur einen Kumpel? Wie sagst du ihr/ihm, dass du eigentlich mehr als nur Freundschaft für ihn/sie empfindest? Eine Antwort kennen Bruckner auf diese Fragen leider auch nicht, verstehen die innere Zerrissenheit in solch einer Situation dafür aber umso besser. „Und sie ist on/off mit diesem Typen, der sie nicht versteht. Und ich bin on/off mit dem Gedanken ihr zu sagen, dass ich auf sie stehe.“ Egal ob es regnet, stürmt oder die Sonne schein: „Worst Case Band“ ist unserer Meinung nach ein Song, den man bei jedem Wetter rauf und runter hören kann und der die HörerInnen mit seiner einfühlsamen Thematik und dem damit einhergehenden Identifikationspotenzial in seinen Bann zieht.
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