Indie-Rock-Sehnsucht nach Unendlichkeit: „Unsterblich sein (*)“ von Kraftklub und Domiziana
Nachdem die Band mit dem K ihren neuen Song bei einem Promo-Stunt auf dem Reeperbahnfestival schon ordentlich angeteast haben, ist „Unsterblich sein (*)“ nun endlich draußen. Der Track ist nicht nur die dritte Single des kommenden Albums „Sterben in Karl-Marx-Stadt“, sondern auch das erste gemeinsame Feature mit der Hyper-Pop-Künsterin Domiziana.
Kraftklub haben über die Jahre an ihrem unverwechselbaren Sound geschleift und der bleibt auch auf „Unsterblich sein (*)“ nicht aus. Mit schnellen Indien-Gitarre und eingängigen Drums blickt die Band aus Chemnitz der biologischen Uhr entgegen. Wie schon auf der letzten Single „Wenn ich tot bin, fang ich wieder an“ bleiben sich ihrem Indie-Rock-Sound treu, ergänzen ihn auf der zweiten Songhälfte aber mit einem spannenden Feature-Part. Denn: auch Musikerin Domiziana teilt den Wunsch nach Unsterblichkeit. Die rauen und harten Worte von Sänger Felix vermischen sich beim Hören mit der gehauchten, hohen Stimme von Domiziana und transportieren dabei Gefühle von Verknalltheit und Euphorie.
Auf „Unsterblich sein (*)“ trotzen Kraftklub gemeinsam mit Domiziana der Vergänglichkeit des Lebens. Die Sehnsucht nach Unendlichkeit handeln die beiden Acts romantisch ab – wach, verknallt und stürmisch. „Was würd’ ich geben, für noch mehr Zeit/ Für noch ein Leben, nur mit dir allein/ Unsterblich sein“ – auf knapp drei Minuten besingen die Band und Domiziana das ewige Leben mit ewiger Liebe. Und wenn wir schon nicht unsterblich sind, wird es vielleicht zumindest die Musik von Kraftklub!
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