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Intimes Folk-Album mit berührenden Geschichten: Roo Panes entführt uns auf „The Summer Isles“

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Hoffentlich habt ihr alle dran gedacht: Vergangenes Wochenende wurden die Uhren auf Sommerzeit umgestellt. Ein passender Zeitpunkt also für Folk-Musiker Roo Panes, sein viertes Album mit dem Namen „The Summer Isles“ zu veröffentlichen. Zugegeben: Es fühlt sich teilweise noch so an, als sei nicht mal der Frühling richtig eingetreten. Aber zu dieser etwas kalten, zurückgezogenen Atmosphäre passen Roos intime Folk-Songs sowieso perfekt.

Songs als Inseln

Warum nun aber „The Summer Isles“? Dabei handelt es sich um eine Inselgruppe vor der Westküste Schottlands und dort nahm Roo auch die Songs auf – sie atmen also richtige Meeresluft. Der Name ist aber auch metaphorisch zu verstehen, denn für ihn steht das Konzept der „Summer Isles“ für die Inseln, die ihn im Leben über Wasser halten: Geliebte Menschen, Erinnerungen, Wünsche und Träume. „Jeder Song ist wie eine eigene Insel“, verriet er uns vor kurzem im Interview.

Diese sind im Kern ruhige Folk-Balladen mit nur einer Akustik-Gitarre oder einem Klavier, dazu kommen aber oft malerische Arrangements aus Streichern, Percussion, Bass, hin und wieder auch Keys oder Bläsern. Diese volle Produktion wirkt nicht übertrieben, sondern passt sich jedem Track richtig an, ob große triumphale Songs bis zu ganz ruhigen Balladen. Roos Stimme ist dabei immer beruhigend und nicht überaus dynamisch und laut, denn die Emotionen werden vor allem durch seine Texte transportiert.

„Melodie, Poesie und Kommunikation“

Schon die erste Zeile beginnt mit einer Erinnerung, bei der Roo erzählt, wie er eine Kamera zu Weihnachten geschenkt bekam. Aus einfachen Erlebnissen wie diesen kann er viele weitere Gedanken spinnen und berührende Geschichten mit ehrlichen Emotionen erzählen. Denn für ihn spiele der Text, insbesondere bei Folk-Musik, eine zentrale Rolle: „Ein Song besteht für mich aus Melodie, Poesie und Kommunikation“ – drei Elemente, die „The Summer Isles“ in hohem Maße aufweist.

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