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„Intro“: Jennifer Weist wird zu Yaenniver

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„Hi na, ich bin zurück. Wurde auch Zeit“ – so platzt Jennifer Weist in ihrer Debütsingle „Intro“ direkt rein und gibt damit einen ziemlich guten Eindruck von der Stimmung ihres neuen Songs. Denn der bricht damit, sich Dinge gefallen zu lassen und prescht inhaltlich stattdessen sehr direkt nach vorn, sodass definitiv klar ist: Die Sängerin hat genug von Vorurteilen und fremden Meinungen.

Mit ihren provozierenden Lyrics nimmt die Musikerin alle potenziellen Hate-Kommentare schonmal vorweg, indem sie sich diese einfach selbst zuschreibt und schafft es dabei paradoxerweise durch die ganzen Vorurteile ihr wahres Ich zu zeigen und sich selbst zu verwirklichen. Denn die „Jennifer Rostock“ Sängerin feiert mit „Intro“ nicht nur ihr Debüt als Solokünstlerin, sondern erfindet sich direkt komplett neu – inklusive neuem Namen „Yaenniver“.

Im Februar 2022 folgt dann ihr erstes Sololbum „Nackt“, von dem wohl noch viel mehr dieser kompromisslosen Direktheit zu erwarten ist. Denn Yaenniver ist eine starke Frau, die sich nicht von gesellschaftlichen Normen und frauenfeindlichen Äußerungen unterdrücken lässt. So präsentiert sie sich auch im Musikvideo zu „Intro“, indem sie ihr neues Ich stolz in all seinen Facetten zeigt und einmal mehr verdeutlicht, dass ihr egal ist, was andere von ihr halten.

Yaenniver – Intro

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Musikalisch ist „Intro“ weniger rockig als man es von Jennifer Rostock gewohnt ist, sondern geht stark Richtung Sprechgesang. Aber auch hier nimmt Yaenniver jeglichen Raum zur Spekulation vorweg, in dem sie selbst singt: „Keine Angst, ist kein Rap, ist nur Sprechgesang“!

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