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Jeremias haben Angst davor, in Vergessenheit zu geraten

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Jeremias am Ende dieses Jahres noch als aufstrebende Newcomer zu bezeichnen, würde dem Ruf, der den Hannoveranern vorauseilt, vermutlich nicht gerecht werden. Nachdem sie 2019 mit ihrer Debüt-EP „Du musst an den Frühling glauben“ ihre ersten Gehversuche in der deutschsprachigen Musiklandschaft wagten, legten sie im Juni dieses Jahres mit ihrer „alma“-EP nach und zeigten, dass sie ihr Zelt auf dem deutschen Indie-Pop-Campingplatz zwischen Bruckner, Klan und Yukno schon längst aufgeschlagen haben und diesen nicht so schnell wieder verlassen werden. Doch auch wenn die Erfolgskurve von Oliver, Ben, Jonas und Jeremias aktuell eigentlich nur steil bergauf zeigt, erklärt die Band mit ihrer neuen Single „mio“, dass auch sie die Angst, wieder in der Versenkung zu verschwinden und in Vergessenheit zu geraten, plagt. Erst vor etwa eineinhalb Monaten durften wir Zeugen des einprägsamen Jeremias-Hits „hdl“ werden, der mit funkigen Gitarren und träumerische Synthies seine ZuhörerInnen von der ersten Sekunde an abholte und mit groovigen Sommer-Vibes den andauernden Herbst-Blues vertrieb. Weniger eingängig und poppig, dafür thematisch aber tiefgreifender und gehaltvoller erscheint nun „mio“ als musikgewordenes Gefühl, einen Traum für immer und ewig leben zu wollen und alle daran teilhaben zu lassen. Um diesem Gefühl einen musikalischen Boden zu unterbreiten, wagen sich die Jungs auch abseits ihrer Disco-Funk-Pfade auf Entdeckungstour, wobei auch „mio“ nicht auf glimmende Synthies verzichten muss. Begleitend zu diesem eher nachdenklichen Stück veröffentlichen die vier Jungs ein geschmackvolles, schwarz-weißes Musikvideo, in dem nicht nur Sänger Jeremias eine stilvolle Hauptrolle ergattern konnte, sondern vor allem das Spiel mit Licht, Schatten, Rauch und Perspektiven für besonderen Charme sorgt.

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