Zwischen inniger Freundschaft und zaghafter Liebelei – Jeremias teilen das Musikvideo zu „keine liebe“
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Trunkenes Tollen mit halbleeren Sektflaschen, geteilte Kippen, durchdringende Blicke und ein emotionales Arm in Arm, das genauso sehr Kampf, wie Zeichen der gegenseitigen Wertschätzung ist. Irgendwo dort, zwischen inniger Freundschaft und zaghafter Liebelei, taumeln die Hauptdarsteller David Hugo Schmitz und Thiago Braga im aktuellen Musikvideo der Band Jeremias. „keine liebe“ ist ein Potpourri aus Herzschmerz; Rebellion; gehen lassen wollen, aber noch nicht können.
Da wo Kopf und Herz kollidieren, haben Jeremias erneut bewiesen, wie süß selbst die triefendste Form von Melancholie ist und wie tanzbar sich nach Jemandem verzehren sein kann. Während bei einem Großteil der ZuschauerInnen schon nach wenigen Sekunden Video, ganz leise die Frage nach Art der Beziehung zwischen den beiden Protagonisten auftauchen dürfte, steht nach gut dreieinhalb Minuten Video statt Kuss die Erkenntnis, dass jegliche Kategorie überflüssig ist. Warum Freundschaft oder Liebe, wenn beides doch erst durch ein Hand in Hand vollkommen wird? Warum ziehen wir in unseren Köpfen immer noch dort Grenzen, wo eigentlich Grauzonen sind? Und warum projezieren wir unsere Grenzen auch immer auf andere? Das Video zu „keine liebe“ kann all diese Fragen aufwerfen, wenn man es zulässt.
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