Juju spricht offen über ihre ADHS- und Autismus-Diagnose
Nach mehreren ruhigen Jahren spricht Juju erstmals öffentlich über die Gründe für ihren Rückzug. Bereits kurz vor der Corona-Pandemie habe die Berliner Rapperin gemerkt, dass sie nicht mehr könne. Es folgte eine depressive Phase, in der sie sich schließlich professionelle Hilfe suchte. Die Therapie sei zunächst belastend gewesen, führte aber zu den Diagnosen ADHS und Autismus.
Die Diagnosen hätten bei ihr vor allem Erleichterung ausgelöst. Juju beschreibt, dass sie mehr Reize als andere aufnehme und diese schlechter verarbeiten könne. Gleichzeitig treibe ihr ADHS sie dazu, viel erleben zu wollen. Ein Widerspruch, der schnell in Überforderung münde. Rückblickend könne sie dadurch viele Situationen ihres Lebens besser einordnen.
Auch das Ende von SXTN sieht Juju heute in diesem Zusammenhang. Damals habe sie schlicht nicht mehr gekonnt und die Trennung von Nura impulsiv öffentlich gemacht, ohne vorher mit jemandem darüber zu sprechen. Bei ihrer musikalischen Rückkehr will sie deshalb stärker auf Pausen, ihr Umfeld und die Verarbeitung des Erlebten achten.
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